Woher kommt der Reifen und seine Felge?Kategorie: Reise, Urlaub & Freizeit Artikel veröffentlicht von: Kerstin Becker
Auch früher gab es schon Reifen und ebenfalls die damit verbundenen Reifenpannen. Zwar hatte man hier noch nicht das Problem, ob man denn nun Alufelgen oder Stahlfelgen nutzt, aber dennoch musste man Reifen auch austauschen und extra fertigen lassen. Die Reifen vor 1839 bestanden aus Holz und wurden mit einem Stahl umrandet. Aber auch diese Reifen hatten einen bestimmten Verschleiß, so dass es auch da schon „an jeder Ecke" Reifenhändler bzw. sogenannte „Wagner" oder „Stellmacher" gab. Auch damals schon musste man selbstverständlich für die Reifen aus Holz und Stahl viel Geld bezahlen. Aber damals kostete auch das ganze Auto noch ein Vermögen, so dass das Fahren mit einem Auto nur der gehobenen Klasse verblieb. Arbeiterklassen fand man eher auf Fahrrädern vor.
Im Jahre 1839 wurde dann erstmals ein Reifen aus Gummi durch vulkanisiertem Kautschuk von Charles Goodyear hergestellt und der uns heute bekannte Reifen entstand. Aber auch hier gab es noch keine Alufelgen. Die Alufelgen sind eine recht moderne Art der Felge.
Wo früher noch verschiedene Größen an Holzrädern vorhanden waren, gibt es heute unzählige Reifen für spezielle Fahrzeuge. So gibt es beispielsweise Gummiräder, welche sich zusätzlich unterscheiden in Autoreifen, Nutzfahrzeugreifen, Landwirtschaftsreifen, EM-Reifen, Motorradreifen, Forstreifen, Flugzeugreifen, Fahrradreifen und Industriereifen. Des Weiteren kann ein Unterschied in der Auslegung (Lenkachse / Antriebsachse) gegeben sein.
Neben den Gummireifen werden auch Radkränze und Luftreifen, wie beispielsweise Holzreifen oder Metallreifen (hier zum Beispiel ein Eisenbahnrad, Traktorreifen – zwar nicht aus Metall, aber trotzdem Sonderreifen).
Wie sich alles in fortlaufender Zeit entwickelt, ist dies auch bei Reifen der Fall. Von daher werden beispielsweise auch in der Formel1 unterschiedliche Reifen genutzt, hier bei Trockenheit die Reifen für trockene und staubige Straßen, und bei Regen dementsprechend Reifen für nasse und rutschige Straßen. Aufgrund der Tatsache, dass die Formel1 in der Frühlings- und Sommerzeit stattfindet, benötigt man hier keine Schneereifen.
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