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Wie sicher ist die Kreditaufnahme bei unseriösen Kreditanbietern?

Kategorie: Soziales
Artikel veröffentlicht von: Christian Adler


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Wer kennt es nicht, das leidige Thema: man hat gerade eben sein Gehalt bekommen und nach Abzug aller Verpflichtungen wie Miete, Strom, KFZ etc. sind noch so viele Tage bis zum nächsten Gehalt über und im Geldbeutel herrscht gähnende Leere. Nicht nur, dass einem Geld für den Lebensunterhalt fehlt, man ist auch noch längst nicht allen ausstehenden Forderungen gerecht geworden. Wenn man keine anderen Geldquellen hat, denkt man schnell über eine Kreditaufnahme nach. Leider bekommt man einen Kredit nicht so einfach im Supermarkt. Wenn man zur Hausbank geht, will diese eine ganze Menge von Auskünften und Unterlagen. Und wenn man dann auch noch einen Negativeintrag in der Schufa hat oder bereits bestehende Kreditverpflichtungen, sind die Chancen sehr gering, einen Kredit über die Bank zu bekommen.

Man befindet sich in einer finanziellen Notsituation und da ist es auch nachvollziehbar, wenn man beispielsweise bei Kleinanzeigen in der Tagespresse, in denen mit so genannten „schufafreien" Krediten geworben wird, „hellhörig" wird. Man sollte aber lieber die Finger von solchen Angeboten lassen, denn sie sind unseriös. Die Schufa hat die Aufgabe, ihren Vertragspartner in Form von der Schufaauskunft über den Kreditantragsteller zu informieren und ihn somit bei seiner Entscheidung über die Herausgabe eines Kredites zu unterstützen. Wer bei der Schufa auf negative Art bekannt ist, büßt dies mit einer schlechten Bonität ein und wird demzufolge nahezu zu 100% keinen Kredit bekommen. Wenn hinter dem Negativmerkmal allerdings steht, dass die Angelegenheit erledigt ist, sehen es manche Banken mit einem kleinen Kredit auch nicht so eng.

Es gibt kein seriöses Unternehmen, welches „schufafreie" Kredite vergibt, da es Informationen bezüglich des Zahlungsverhaltens des Antragstellers nur über die Schufa oder andere Auskunfteien bekommt. Wer verleiht Geld, wenn er sich nicht einmal annähernd sicher sein kann, dass er es wieder zurückbekommt?


Veröffentlicht von: Christian Adler
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C. Adler
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