Wer Bücher liest, kann Steuern sparenKategorie: Bücher Artikel veröffentlicht von: Susanne Möser
Über eines braucht man gar nicht zu diskutieren, das steht so fest wie ein Betonpfeiler im Wind: Es lohnt sich heutzutage nicht mehr, als abhängig Beschäftigter zu arbeiten. Bei dem, was Vater Staat alles an Steuern und Abgaben abgreift, ist es für einen Normalverdiener mittlerweile schwer, noch ein halbwegs anständiges Leben zu führen. Die Bruttogehälter mögen ja noch einigermaßen in Ordnung sein, aber was netto herauskommt, das ist im Grunde genommen nicht mehr als ein schlechter Witz.
Was also tun? Eine mögliche Antwort lautet, auch wenn das die meisten wahrscheinlich ganz fürchterlich schocken wird, Bücher.
Jawohl, Bücher. Und zwar nicht irgendwelche, sondern von Spezialisten geschriebene Ratgeber. In den USA ist es schon seit vielen Jahren normal, Ratgeber durchzuackern und danach beispielsweise seine Steuererklärung selber zu machen und anschließend einen tüchtigen Batzen vom Finanzamt (das in Amerika übrigens IRS genannt wird) wiederzubekommen. In Deutschland schaltet man da lieber seinen Steuerberater ein – was ebenfalls den Effekt hat, dass man Steuern wiederbekommt, aber gleichzeitig auch sehr viel kostet, mit anderen Worten, die Rückzahlung wird vom Honorar des Steuerberaters gleich wieder aufgefressen! In den USA werden die Leute, die ihre Steuererklärungen aufgrund von Tipps machen, die sie in Büchern gefunden haben, übrigens Bücher Steuern – Verrückte genannt. Das „Verrückte" ist aber liebevoll gemeint – in Amerika achtet man denjenigen, der anpackt und seine Probleme selbständig und ohne Hilfe von anderen in Anspruch zu nehmen, löst. Bücher Steuern – Verrückte: Das wäre definitiv auch etwas für Deutschland, denn genug Bücher mit Steuertipps gibt es auch hierzulande in Massen.
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