Welcher Christbaum ist der RichtigeKategorie: Familie Artikel veröffentlicht von: Christian Aigner
Die Weihnachtszeit hat begonnen und man sollte sich schon langsam wieder Gedanken über den Weihnachtsbaum machen. Damit Sie einen Überblick erhalten, haben wir die wichtigsten Weihnachtsbaumarten zusammengestellt. Weiterführende Infos erhalten Sie auf www.baudirwas.at
Nordmanntanne
Die Nordmanntanne (abies nordmanniana) wurde nach dem finnischen Biologen Alexander von Nordmann (1803−1866) benannt. Sie hat grüne bis dunkelgrüne, glänzende, nichtstechende Nadeln und besticht durch einen schönen gleichmäßigen pyramidenförmigen Wuchs. Die Zweige sind etagenförmig angeordnet und die Nadeln erreichen eine Länge von 2-3 cm, welche recht lange am Baum halten. Beim Blick von oben auf einen Zweig, sieht man, dass die Nadeln waagerecht angeordnet sind. Dadurch ist der Baum sehr gut für echte Kerzen geeignet.
Um eine Größe von 2 Metern zu erreichen benötigt die Nordmanntanne 8-10 Jahre. Ab dem 10 Jahr bildet sie bis zu 15 cm große stehende Zapfen aus. Ausgewachsen erreicht sie eine Höhe von ca. 60 Metern und kann bis zu 500 Jahre alt werden. Die Nordmanntanne ist im Nordkaukasus, in Georgien und der Türkei heimisch.
Edeltanne
Der richtige Name ist eigentlich Blaufichte (picea pungens). Ihre Zweige sind etagenförmig angeordnet und ihre Nadeln werden bis zu 3 cm lang, welche sie auch recht lange behält. Die Nadeln sitzen auf einem Nadelkissen, das am Zweig verbleibt, wenn die Nadeln entfernt werden. Der kahle Zweig ist dann raspelartig rau. Den angenehmen Geruch kann man noch intensivieren, indem man die am Stamm befindlichen Harztaschen (kleine Beulen) mit einer Nadel ansticht.Die Edeltanne ist sehr gut für echte Kerzen geeignet.
Sie wächst 8-10 Jahre bis sie eine Größe von 2m hat. Älter Pflanzen bilden hellbraune, hängende, bis 10 cm lange Zapfen. Der Baum erreicht eine Höhe von 80 Metern. Die Färbung variiert je noch Herkunft grün bis stahlblau. Beheimat ist sie in Nordamerika, insbesondere in den Rocky Mountains von Wyoming bis Colorado, Arizona und New Mexico.
Douglasie
Die Douglasie (Pseudotsuga menziesii), wird oft fälschlicherweise auch Douglastanne oder Douglasfichte genannt. Den Namen erhielt sie vom schottischen Botaniker David Douglas, welcher sie im 18. Jahrhundert von einer noramerikanischen Expedition nach England brachte. Der immergrüne Nadelbaum erreicht in Europa höhen von ca. 60 Metern. In ihrem Ursprungsgebiet kann sie fast doppelt so hoch werden. Die Douglasie wächst schnell und kann ein Höchstalter von 400 Jahren erreichen. Die Nadeln sind grün bis blaugrün, einzeln stehend, weich und stumpf. Sie werden drei bis vier Zentimeter lang und verströmen, wenn man sie zerreibt, einen aromatischen, angenehmen Geruch. Die Zapfen sind länglich oval mit dreispitzigen Deckschuppen.
Das natürliche Verbreitungsgebiet der Douglasie ist der Westen Nordamerikas, wo sie an den Hängen der Rocky Mountains sowie der Kaskadenkette von Britisch-Kolumbien entlang der kalifornischen Sierra Nevada bis nach Mexiko weite Flächen einnimmt.
Colorado Tanne
Die Colorado Tanne (abies concolor), auch Grau Tanne genannt, besitzt auffällige 5 -7 cm lange, blau – grüne Nadeln, die kammartig vom Ast abstehen und nach ca. 8 – 10 Jahren abfallen. Besonders auf der Zweigoberseite sind sie leicht aufwärts gerichtet und nach vorne gekrümmt. Die Nadeln sind die längsten aller Tannenarten. Die Zweige sind relativ kräftig, sind zunächst glatt und in hellgrauer Farbe, später rauh und grau bis graubraun. Der Baum erreicht relativ rasch seine Wuchshöhe von über 50 Metern. Die Form ist pyramidal und harmonisch. Wird in Amerika sehr gern als Weihnachtsbaum verwendet. Auf Grund der eher schlechten Holzqualität besteht nur geringe Nutzholztauglichkeit.
Fichten
Die Fichten (picea abies) sind in Europa sehr verbreitet. Die Nadeln sind 1 bis 2 cm lang und vierkantig ausgebildet, die auf der Ober- und Unterseite dunkelgrün, teilweise blaugrün, gefärbt sind. Sie werden einzeln am Zweig gebildet und nicht wie bei beispielsweise Kiefern zu mehreren an Kurztrieben. Sie fallen nach 5 bis 8 Jahren ab; eine neue Generation Nadeln bildet sich jedes Jahr an der Zweigspitze. Der Ansatz der Nadeln ist verholzt. Dies unterscheidet Fichtennadeln von Tannennadeln, denn dort ist der Nadelfuß verbreitert und sitzt unmittelbar auf dem Ast. Die Art des Nadelansatzes hilft bei der Unterscheidung zwischen einer Tanne, Kiefer oder Fichte.
Wegen ihres schnellen Wuchses werden sie gerne als Nutzholz angepflanzt. Sie werden auch sehr gerne als Weihnachtsbaum verwendet, verlieren aber sehr rasch ihre Nadeln.
Weihnachtsbaum aus Kunststoff
Ist sehr pflegeleicht und lässt sich nach Gebrauch zusammenklappen. Der Trend "Künstlicher Weihnachtsbaum" kommt aus den USA. Doch mittlerweile hat sich der künstliche Weihnachtsbaum auch bei uns durchgesetzt. Ziel ist es, dass er möglichst von einem echten Weihnachtsbaum auf den ersten Blick nicht zu unterscheiden ist. In vielen Geschäften gibt es den künstlichen Weihnachtsbaum bereits mit Schmuck und Lichterketten zu kaufen. Oft ist auch ein Weihnachtsbaumständer gleich im Preis inbegriffen.
Veröffentlicht von: Christian Aigner Web: http://www.baudirwas.at Kontakt: e-mail
| Über den Autor: |
| Christian Aigner |
Dieser Artikel darf von Dritten für die Inhalte von Newslettern oder Websitecontent verwendet werden. Voraussetzung für eine Veröffentlichung durch Dritte ist, die jeweilige Autoreninfo aus 'Über den Autor', unter jedem Artikel vorhanden, unverändert mit zu veröffentlichen. Ein Verstoß gegen diese Regel, verstößt gegen die Copyright-Bestimmung. Es wäre ebenfalls von Vorteil den Verfasser des Artikels per e-Mail zu informieren, wo sein Artikel veröffentlicht wurde.
| Weitere Artikel von Christian Aigner: |
|
|
|