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Vitalstoffe und Orthomolekulare Medizin

Kategorie: Gesundheit
Artikel veröffentlicht von: Gustav Graeber


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Der Amerikanische Biochemiker Linius Pauling entwicklete Ende der 1960er
Jahre die "Orthomolekulare Medizin. Bei dieser Methode spielt vor allem die
Verwendung von Vitaminen und Mineralstoffen eine entscheidende Rolle, um Krankheiten präventiv oder kurativ zu behandeln. Die Vertreter der Orthomolekulare Medizingehen davon aus, dass durch Krankheiten das biochemische Glecihgewicht gestört wird. Durch eine gesunde Ernährund und die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln soll das Gleichgweicht wider
hergestellt werden. Dabei werden Stoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Fettsäuren sowie Aminosäuren, also Proteinbestandteile,
angewendet. Körperfremde Stoffe wie Pflanzenextrakte oder Medikamente
werden dagegen als risikoreich angesehen.

Grundidee der Orthomolekularen Theorie ist, dass es aufgrund unnatürlicher Züchtungen und Zubereitung kaum mehr möglich sei, sich ausreichend mit den körperrelevanten Stoffen zu versorgen. Somit sei es notwendig, die
Substanzen über Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.

Die Wirksamkeit der Orthomolekulare Medizin ist umstritten. Es existieren sogar Studien, die zeigen, dass eine erhöhte Gabe von Vitaminen zu gesund-
heitlichen Schädigungen führen soll. So führ eine zu hohe Dosis Vitamin C
unter Umständen dazu, dass es zu Durchfall oder gar Koliken kommen kann.
Auch kann der Hormonspiegel (z. B. Östrogen, Insulin) dadurch gestört werden. Neben diesen Gefahren zeigen Studien weitere Risiken, etwa die
Zerstörung des Vitamin B12 durch Vitamin C.

Es ist natürlich notwendig, den Körper mit ausreichend Vitalstoffen zu versorgen. Wie aber Studien beweisen, ist zuviel manchmal schlecht.


Veröffentlicht von: Gustav Graeber
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Weitere Informationen finden sie unter http://www.vitalstoffmedizin.com/
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