Verschiedene Arten von LebensversicherungenKategorie: Business & Wirtschaft Artikel veröffentlicht von: Marc Lokay
Eine Risikolebensversicherung wird oft dann abgeschlossen, wenn Angehörige für den Todesfall des Versicherten finanziell abgesichert werden sollen. Manchmal verlangen Kreditgeber wie beispielsweise Banken eine solche Versicherung als Sicherheit für zu gewährende Kredite, wenn die sonstigen Sicherungsleistungen nicht ausreichen.
Eine im Vertrag festgelegte Summe wird bei einer Risikolebensversicherung von der Versicherung im Todesfall an den Begünstigten der ausgezahlt. Voraussetzung dafür ist, dass der Tod innerhalb der Versicherungsdauer stattfindet. Der Beitragssatz einer solchen Versicherung orientiert sich am Alter sowie an dem Gesundheitszustand des Versicherten sowie nach der Höhe der im Todefall zu zahlenden Geldsumme.
Eine Lebensversicherung zu kündigen ist in der Regel nicht schwer und immer dann sinnvoll, wenn der Beweggrund zum Abschluss einer solchen Versicherung nicht mehr gegeben ist. Dazu zählt zum Beispiel die vorzeitige Rückzahlung eines Kredites, der mit der Risikolebensversicherung abgesichert war. In einem solchen Fall wird sie von der Versicherung zurückgekauft. Der Auszahlungsbetrag ist in der Regel bei Vertragsabschluss festgelegt worden. Er liegt normalerweise unter der Summe der geleisteten Beiträge.
Eine andere Form der Lebensversicherung ist die Kapitallebensversicherung. Sie wird in den meisten Fällen als Sparform eingesetzt. Zusätzlich sichert sie den Todesfall ab. Hier besteht eine Parallele zur Risikolebensversicherung. Die Motive zum Abschluss einer solchen Versicherung sind meist anderer Natur - hier steht der Sparaspekt im Vordergrund. In Deutschland ist diese Art der Versicherung eine beliebte Form der Altersvorsorge.
Eine Senioren-Lebensversicherung dient der Altervorsorge. Zum Versicherungsende wird dasangesparte Kapital in Form einer Rente an den Begünstigten ausgezahlt.
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