Universalmittel gegen lecke Öldichtungen ist deutlich günstiger als eine herkömmliche ReparaturKategorie: News Artikel veröffentlicht von: Alexander Hauk
Von Alexander Hauk
Heimstetten/Kiel/Warendorf/Spelle/Aichstetten. Mit einem Universalmittel gegen lecke Öldichtungen können Unternehmen und Autofahrer viel Geld sparen. „Statt einer teuren Reparatur reicht bei Ölverlust in vielen Fällen die Zugabe von LecWec", sagt Richard Chambers aus dem bayerischen Heimstetten. Nach Angaben des Unternehmers, der LecWec fertigt und vertreibt, sorgen spezielle Weichmacher in dem Additiv dafür, dass lecke Dichtungen unter anderem in Motoren, Getrieben und Maschinen anschwellen und wieder elastisch werden. Inzwischen wird LecWec in 26 Ländern vertrieben. Unternehmen, Werkstätten und Autofahrer aus ganz Deutschland bestätigen die Wirksamkeit des Mittels.
Es ist nur eine Frage der Zeit: Irgendwann wird jede Öldichtung undicht. So wie beim Auto von Bernhard Seigner aus dem bayerischen Furth im Wald. Bis zu 1,3 Liter Hydrauliköl verlor sein Citroen XM turbo D12 (Baujahr 1993) auf 1.000 Kilometer. „Meine Werkstatt hat mir gesagt, dass der Druckregler nicht repariert werden kann, sondern komplett ausgetauscht werden muss", berichtet Seigner. Im Internet suchte der Diplom-Ingenieur nach einer Alternative für den rund 500 Euro teuren Austausch und wurde auf LecWec aufmerksam, das laut Hersteller fast alle lecken Öl-Dichtungen abdichten kann.
„Dem Öl wird einfach drei Prozent der Gesamtmenge LecWec hinzugegeben", erklärt Chambers. Seigner besorgte sich das Mittel, schüttete die gelbe, etwas zähflüssige und geruchlose Flüssigkeit in den Druckregler und fuhr mit seinem Auto los. „Der Ölverlust, der vor der Behandlung mit LecWec einen Ölfleck in der Größe einer doppelten Handfläche hinterließ, war bereits nach einer Nacht auf die Größe eines Fünf-Mark-Stücks zurückgegangen und kurze Zeit später ganz verschwunden", berichtet der Citroen-Fahrer. Inzwischen hat sein Auto knapp 400.000 Kilometer auf dem Buckel.
Seigner ist kein Einzelfall. Werkstätten, Speditionen, Fachhändler und Unternehmen in ganz Deutschland haben das Additiv entdeckt. „Wir haben mit LecWec schon bestimmt 50 Autos aller Marken dicht bekommen", sagt zum Beispiel Jürgen Luttermann, Geschäftsführer des Autohauses Luttermann im niedersächsischen Spelle. Der Unternehmer war durch einen kleinen Bericht in einer Oldtimerzeitung auf das Universalmittel aufmerksam geworden. „Egal ob Servolenkung, Stirndeckeldichtung im Steuerkettengehäuse oder Ventildeckeldichtung – wir haben überwiegend positive Erfahrungen mit LecWec gemacht", so Luttermann.
Auch Manfred Gregg, Inhaber des KFZ-Betrieb und Reifenservice W. und M. Gregg, aus dem baden-württembergischen Aichstetten setzt auf LecWec: „Wir verwenden es bei Lecks im Motor, Getriebe und in der Servolenkung." Bisher habe es noch keine einzige Reklamation gegeben. Lediglich der Preis sei auf den ersten Blick überraschend hoch: Für ein Fläschchen mit 100 Millilitern muss man stolze 30,90 Euro hinlegen, die 500-Milliliter-Version kostet immerhin noch 122,90 Euro. Tatsächlich können Autofahrer mit LecWec aber eine Menge Geld sparen: „Wenn zum Beispiel eine Servolenkung ein Leck hat, kostet die Reparatur mindestens 500 bis 600 Euro", schätzt Thomas Möhrke von Autoteile Blöcker, einem Kieler Großhändler für Autoteile. Dagegen seien 30 Euro für LecWec eine sehr gute Investition, berichtet der Angestellte aus eigener Erfahrung. Zumal ein Drittel einer Flasche für eine Servolenkung ausreicht. Eine Reparatur ist bei vielen Servolenkungen gar nicht möglich, Autobesitzer wären auf ein Tauschaggregat angewiesen, das in der Regel über 800 Euro kostet.
Seit rund zehn Jahren ist das Mittel der Richard Chambers GmbH auf dem Markt. Zu den ersten Anwendern gehörten die Spedition Kerschbaumer in Miesbach und das Erlebnisbad Alpamare in Bad Tölz. Die Maschinen, die künstliche Wellen erzeugen, waren undicht geworden. In einem Referenzschreiben des Bades heißt es dazu: „Um diese Undichtheit ohne größere Reparatur zu stoppen, gab unser Maschinenmeister LecWec dazu und nach kurzer Zeit zeigte sich ein hervorragender Erfolg."
Weder Chlor noch Lösungsmittel
Was ist dran an dem Universalmittel und vor allem was steckt drin? „LecWec besteht aus teuren Weichmachern, die mit jeder Ölsorte völlig kompatibel sind", berichtet Chambers. Bei der Entwicklung sei bewusst auf Chlor und Lösungsmittel verzichtet worden: „Diese Stoffe schaden den behandelten Aggregaten langfristig." LecWec bewirke, dass spröde Dichtungen imprägniert würden und um etwa 3 Prozent anschwellten. „Das reicht aus, um einen möglichen Verschleiß an einer Dichtlippe auszugleichen", so Chambers.
Damit der Zusatzstoff an der lecken Dichtung wirken kann, muss das Öl in Bewegung sein. Deshalb müssen Fahrzeugbesitzer nach dem Einfüllen erst einmal mit ihren Autos fahren und Unternehmen ihre Maschinen in Gang setzen. Das beste Ergebnis werde bei Dichtungen aus Polymeren erzielt. Dagegen habe es keine Auswirkungen auf Dichtungen aus PTFE (Polytetrafluorethylen) und aus Viton. „Bei beiden Materialien verhält sich LecWec neutral", berichtet Chambers. Bei Beschädigungen an Zylinderkopf- Kork- und Papierdichtungen sei LecWec nur bedingt wirksam. Dass LecWec tatsächlich funktioniert beweisen zahlreiche Referenz- und Dankesschreiben, die der Unternehmer von Anwendern erhalten hat.
Veröffentlicht von: Alexander Hauk Web: http://www.alexander-hauk.de Kontakt: e-mail
| Über den Autor: |
| bayern-nachrichten.de
Herrn Dipl.-Pol. Alexander Hauk
Gabelsbergerstr. 77
D-80333 München |
Dieser Artikel darf von Dritten für die Inhalte von Newslettern oder Websitecontent verwendet werden. Voraussetzung für eine Veröffentlichung durch Dritte ist, die jeweilige Autoreninfo aus 'Über den Autor', unter jedem Artikel vorhanden, unverändert mit zu veröffentlichen. Ein Verstoß gegen diese Regel, verstößt gegen die Copyright-Bestimmung. Es wäre ebenfalls von Vorteil den Verfasser des Artikels per e-Mail zu informieren, wo sein Artikel veröffentlicht wurde.
| Weitere Artikel von Alexander Hauk: |
|
|
|