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UMTS kommt mit Flatrates in Fahrt

Kategorie: Medien & Kommunikation
Artikel veröffentlicht von: Marc Lokay


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Anfang dieses Jahrtausends fand die große "UMTS Auktion" statt. Dabei wurden Lizenzen versteigert, die es Telekommunikationsanbietern erlaubte, entsprechende Dienstleistungen im Frequenzvereich des Datenübrtragungsprotokolls UMTS anzubieten. Zu dieser Zeit wurden exorbitanten Preise erzielt, die aus heutiger Sicht als weit überzogen einzustufen ist.

Neben den Erwerb der Lizenzen musste ein UMTS Netz aufgebaut werden, das ebenfalls mehrere Milliarden Euro verschlang. Mittlerweile haben die großen Anbieter mobiler Telekommunikationsdienste ein weitgehend flächendeckendes Netz auf die Beine gestellt, so dass nach dieser recht langen Anlaufzeit UMTS für den Endkunden sinnvoll ist.

Seine Leistungsgähigkeit spielt UMTS mit der mobilen Datenübertragung aus. Kein anderes Netz bietet ein so dichtes Funknetz mit vergleichbaren Übertragunsraten. Für den Kunden ist dieser Dienst noch relativ kostspielig, so dass Kunden noch zögerlich die Angebote wahrnehmen. Einige Anbieter haben eine UMTS Flatrate ins Programm aufgenommen, wobei allerdings fast immer bestimmte maximale Datenübertragungsmengen verbunden sind.

Als privater Telekommunikationskunde kann man sich noch beruhigt zurücklehnen und auf Preissenkungen warten. Für geschäftliche Datenkommunikation geht allerdings kaum ein Weg an UMTS vorbei, wenn von fast überall ein Netzzugang benötigt wird.


Veröffentlicht von: Marc Lokay
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