Uhren mit AutomatikKategorie: Kultur Artikel veröffentlicht von: Susan Mueller
Eine mechanische Armbanduhr, deren Aufzug durch Armbewegungen des Trägers erfolgt, ist die Automatikuhr. Dabei zieht ein Rotor bei diesen Uhren die Feder in kleinen Schritten auf. Meist ist der Rotor kugelgelagert. Aufgrund seiner Massenträgheit sowie der Schwerkraft bleibt bei Bewegungen des Uhrgehäuses der Rotor im Raum stehen. Dies erzeugt einen Drehmoment auf den Aufziehmechanismus. Bei beiden Drehrichtungen wird die Feder typischerweise aufgezogen. Beruht das Prinzip allein auf dem Trägheitsmoment des Rotors, liegt die Drehbewegung des Gehäuses in der Achse des Rotors. Auch in der Schwerelosigkeit funktioniert dieses Prinzip dieser Uhren. Verlaufen die Drehbewegungen senkrecht zur Achse des Rotors, kommt dessen Exzentrizität zum Tragen. Ausgebildet ist der Rotor zumeist nur halbkreisförmig. So fällt der Schwerpunkt nicht mit seiner Achse zusammen. Eine lediglich leichte Drehung aus der Horizontalen der Uhr genügt eventuell für eine 180 Grad Drehung des Rotors. Die so genannte Bridge, eine Rutschkupplung, verhindert das Überdrehen der Zugfeder, sollte diese bereits voll aufgezogen sein.
Automatikuhren haben eine einfache Handhabung, und eine immer gleichmäßig gespannte Feder ermöglicht einen sehr gleichmäßigen Lauf. Bei der Gangabweichung war dies ein großer Fortschritt. Die meisten Automatikuhren können auch mit der Krone aufgezogen werden. Die Zeitdauer wird als Gangreserve oder auch Gangautonomie bezeichnet, bei der das Uhrwerk, nachdem die Uhr das letzte Mal bewegt wurde, immer noch läuft. Je nach Werk ist diese Gangreserve oder Gangautonomie unterschiedlich. Meist beträgt sie 35 bis 60 Stunden. Wird dies mit mehreren Federhäusern kombiniert, sogar bis zu zehn Tagen. Anfang der 50 er Jahre kamen die ersten Automatikuhren auf den Markt. So genannte Autoquarz-Uhrwerke gibt es mittlerweile. Dies ist ein Quarzwerk. Von einem mechanischen Aufzugstor bezieht es sich seine Energie. In Bewegung versetzt wird der exzentrische Aufzugsrotor durch die durch Bewegung des Handgelenkes gebildete kinetische Energie wie auch bei einer mechanischen Automatikuhr. Ein winziger elektrischer Generator wird durch Drehbewegung angetrieben. Dieser lädt dann seinerseits einen Akkumulator auf oder auch einen Kondensator. Dadurch wird das konventionelle Quarzwerk versorgt. Casio Uhren bieten in ihrem Sortiment auch Automatikuhren an.
Veröffentlicht von: Susan Mueller Kontakt: e-mail
| Über den Autor: |
| Autorin: Susan Mueller
DiWe-Design |
Dieser Artikel darf von Dritten für die Inhalte von Newslettern oder Websitecontent verwendet werden. Voraussetzung für eine Veröffentlichung durch Dritte ist, die jeweilige Autoreninfo aus 'Über den Autor', unter jedem Artikel vorhanden, unverändert mit zu veröffentlichen. Ein Verstoß gegen diese Regel, verstößt gegen die Copyright-Bestimmung. Es wäre ebenfalls von Vorteil den Verfasser des Artikels per e-Mail zu informieren, wo sein Artikel veröffentlicht wurde.
| Weitere Artikel von Susan Mueller: |
|
|
|
|