Tätowierer und ihre LädenKategorie: Tipps Artikel veröffentlicht von: Elke Lohre
Tätowierer in Deutschland verrichten ihre Arbeit heute in der Regel in angemieteten Ladengeschäften. In einem so genannten Tattooshop. Als Außenstehender beäugelt man diese Ladengeschäfte heute immer noch sehr kritisch, obwohl Tattoos inzwischen gesellschaftsfähig geworden sind. Es ist dabei eine weit verbreitete Meinung, dass es sich bei einem Tätowierer um einen Menschen handelt, der früher vielleicht einmal kriminell war, selbst von oben bis unten mit Tattoos voll ist. Das Ladengeschäft selbst stellen sie sich unter Umständen schmutzig vor. In einem Hinterzimmer, das von vorne nicht eingesehen werden kann, liegen dreckige Nadeln herum. – Das war vielleicht einmal so, aber in der Regel ist es so, dass die Menschen, die solche Vorstellungen haben, noch nie in einem modernen Tattooshop waren. Beim Tätowieren ist es so, dass sich diejenigen, die diese Tätigkeit ausführen als bestimmte hygienische Vorschriften zu halten haben. Derartige Ladengeschäfte werden nämlich sowohl vom Gesundheitsamt, als auch von der Gewerbeaufsicht regelmäßig kontrolliert. Werden dabei hygienische Mängel festgestellt, wird der Laden – wie bei einer Gaststätte auch – dicht gemach. Ebenso wie die Nadeln und das übrige Werkzeug des Tätowierers sauber sein muss, muss es auch der Rest des Ladengeschäftes, inklusive der so genannten Tattoo Gallerie. Hierbei handelt es sich in der Regel jedoch um Musterkataloge, die verschieden Tattoo Motive zeigen, die der Tätowierer im Stande ist zu machen. Als Interessent für ein Tattoo kann man dabei natürlich aber auch seine eigenen Vorlagen mitbringen und muss nicht auf die Tattoo Gallerie des Tätowierers zurückgreifen. Diese Praxis ist gängig, insbesondere seitdem viele Stars sich auch tätowieren ließen. Ihre Fans wollen ihnen dann nacheifern.
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