Sudetendeutsche Jugend: Selbstbestimmungsrecht in Tibet achtenKategorie: Politik Artikel veröffentlicht von: Rainer Grill
Ellwangen/München. Der Bundesverband der Sudetendeutschen Jugend hat die Anerkennung des Selbstbestimmungsrechts der Tibeter gefordert. Wie die Bundesvorsitzende des Verbands, Claudia Beikircher in Ellwangen (Baden-Württemberg), sagt, dürfen politische wie wirtschaftliche Repressalien und blanke Gewalt im 21. Jahrhundert keine Mittel der Politik mehr sein.
Beikircher erinnerte daran, dass im März 1919 die Sudetendeutschen friedlich gegen die tschechische Besatzung demonstriert hatten und das Militär mit Waffengewalt in die Mengen geschossen hatte. Ausgrenzungen und Benachteiligungen in arbeitspolitischer Hinsicht setzte die Prager Regierung in der Folge im Sudetenland ein – analog wie es die Chinesen in Tibet praktizieren.
„Es ist erschreckend, dass die Völkergemeinschaft nach fast einem Jahrhundert nichts dazugelernt hat", sagt Beikircher. Niemand dürfe aufgrund seines Glaubens, seiner Hautfarbe oder seine Nationalität Repressalien ausgesetzt sein, fordert sie. Wirtschaftliche Interessen dürfen nicht über dem Völkerrecht stehen, argumentiert sie in Richtung von UNO und Industrienationen.
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