Stalker - Shadow of ChernobylKategorie: Computer & Internet Artikel veröffentlicht von: Kai Datana
Mit "Stalker - Shadow of Chernobyl" lassen Sie die damalige Kernkraftwerk-Katastrophe in Tschernobyl Revue passieren. Jedoch haben Spiel und Realität nur wenig gemeinsam. Schnell wird klar, dass hinter der Story mehr steckt als ein großes Reaktor Unglück. Sie als Spieler verfallen nun der Rolle des sogenannten Stalker. Als Dieb bzw. Plünderer begeben sie sich in die eigentlich für Zivilpersonen gesperrte Zone, auf der Suche nach anomalen und wertvollen Artefakten. Doch auf dem Weg durch das radioaktiv verseuchte Gebiet lauern Gefahren hinter jeder Ecke. Dazu gehörn zum Bespiel die Anomalien in verschiedenen Gebieten, wie etwa stellenweise verstärkte Gravitation, die selbst Gebäude zum Einsturz und Lebewesen zum implodieren bringen. Aber auch säurehaltiger Nebel und Gebiete, welche sich unerwartet an Lebewesen entladen können, machen die Suche nicht gerade einfach. Vorsicht ist also geboten. Allerdings im Vergleich, was Ihnen hauptsächlich die Nackenhaare aufstehn lässt, sind diese seltsamen Anamolien ein wahrhaftiger Spaziergang. Wie Sie es sicherlich schon geahnt haben ist die radioaktive Verseuchung auch an den dort damals lebenden Menschen und Tieren nicht spurlos vorbei gezogen. Harmlos ausgedrückt bekommen sie es mit blutrünstigen Zombies, mutierten Nagetieren, aber auch mit intelligenten menschenähnlichen Mutanten zu tun, die wissen was nötig ist um das Leben des Stalkers konsequent zu erschweren. Aber keine Sorge es geht noch besser. Wäre das nicht schon zu einfach? Das dachten sich wohl auch die Entwickler und fügten prompt noch eine letzte Hürde hinzu. Die Anderen. Ebenfalls Stalker, welche das gleiche Ziel verfolgen, wie Sie selbst. Noch ein Grund mehr also auf der Hut zu sein.
Doch nun genug von der einzigartigen Handlung des Spiels und weiter zur düsteren und beängstigenden Atmosphäre von Stalker. Von der abwechslungsreich gestaltenen Außenwelt, über die veruchten radioaktiv verseuchten Inneneinrichtungen der zerstörten Gebäude, bis hin zu den furchteinflösenden Auseinandersetzungen mit mutierten Zombies und andernen Kreaturen, verleiht dies alles dem Spiel das gewisse etwas. Eine noch nicht aufgegriffene Story, welche gut umgesetzt wurde und für viel Freude und sehr wahrscheinlich auch für Furcht und Schauder beim Spieler sorgt.
Das jahrelange Warten hat sich also gelohnt und wurde mit einem spannenden, abwechslungsreichen und vorallem individuellen Ego-Shooter, welcher teilweise Merkmale des Rollenspiel-Genres aufweist, belohnt.
Veröffentlicht von: Kai Datana Kontakt: e-mail
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