Soziale Verantwortung kommunizieren: Das Beispiel betapharm Arzneimittel GmbHKategorie: Soziales Artikel veröffentlicht von: Markus Reif
Über soziale Verantwortung nicht nur zu reden, sondern diese auch in der Praxis konkret umzusetzen – das hat sich die betapharm Arzneimittel GmbH auf ihre Fahne geschrieben. Durch Förderung innovativer Projekte für das Gesundheitswesen hebt sich der Generika-Hersteller schon seit Jahren erfolgreich von seinen Mitbewerbern ab. betapharm liefert den Beweis, dass durch Corporate Social Responsibility nicht nur nachhaltiges Wirtschaften möglich ist. Durch Projekte mit gemeinsamen Partnern können vielmehr Impulse in Gang gesetzt werden, die die Patientenversorgung verbessern und damit auch zu einer besseren Lebensqualität beitragen.
Die 1993 in Augsburg gegründete betapharm Arzneimittel GmbH ist die Nummer Vier unter den Generika-Herstellern (patentfreie Arzneimittel). Mit einem Sortiment von 150 Wirkstoffen in 895 verschiedenen Handelsformen deckt das pharmazeutische Unternehmen alle wesentlichen Indikationen ab – von der einfachen Erkältung bis hin zur schweren Herz-Kreislauf-Erkrankung.
Im Mittelpunkt der Unternehmensphilosophie von betapharm steht der Mensch. Aus dieser Grundhaltung entwickelte sich das soziale Engagement, das heute wesentlicher und unverzichtbarer Bestandteil der Unternehmensstrategie ist. In ihrer Erklärung von 1978 definiert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Begriff Gesundheit als einen Zustand vollständigen körperlichen, sozialen und seelischen Wohlbefindens, also mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit: „Das Erreichen des höchstmöglichen Niveaus von Gesundheit ist eines der wichtigsten sozialen Ziele weltweit, dessen Realisierung den Einsatz von vielen anderen sozialen und wirtschaftlichen Sektoren und nicht allein des Gesundheitswesens erfordert."
betapharm sieht für sich, entsprechend der Definition der WHO, ganzheitliche Gesundheit als gesellschaftlichen Auftrag und moralische Verpflichtung. Deshalb fördert und initiiert betapharm soziale Projekte im Gesundheitswesen mit dem Ziel, dass der Patient umfassende Hilfestellung bekommt. Denn Patienten werden zwar nach den neuesten Erkenntnissen von Medizin und Pharmazie versorgt, doch mit ihren Problemen und Belastungen werden Betroffene und Angehörige oft alleine gelassen.
Diese „soziale Lücke" versucht betapharm durch zahlreiche Projekte wie zum Beispiel die Förderung des „Bunten Kreis" zu schließen. Dieser Nachsorgeverein in Augsburg betreut und begleitet Familien mit schwer und chronisch kranken Kinder insbesondere am Übergang von der High-Tech-Versorgung im Krankenhaus ins heimische Kinderzimmer. Mittlerweile gibt es bereits 20 solcher Nachsorgeeinrichtungen in Deutschland. Viele bekamen Starthilfe von der betapharm Nachsorgestiftung.
Ein weiteres wichtiges Projekt zur Verbesserung der Patientenversorgung ist „mammaNetz", eine Begleit- und Orientierungsstelle für Frauen mit Brustkrebs. Es begleitet im Raum Augsburg Betroffene von der Diagnose bis zur Therapie und ist inzwischen auch auf andere Regionen in Deutschland übertragen. Um all diese Entwicklungen und wissenschaftliche Begleitforschung zu ermöglichen, war eine vom Pharmageschäft unabhängige Plattform notwendig. Diese Plattform bildet das 1999 von betapharm und dem Bunten Kreis gegründete unabhängige und gmeinnützige beta Institut für angewandtes Gesundheitsmanagement.
Das beta Institut betreibt zudem betaCare, das „Wissenssystem für Krankheit & Soziales". betapharm stellt das System Ärzten und Apothekern zu Verfügung und unterstützt sie so bei der sozialen Beratung von Patienten. Der Service beinhaltet das Lexikon „betaListe", den telefonischen Expertenrat „betafon", die Internet-Datenbank „betanet", derzeit 13 sozialmedizinische Ratgeber sowie verschiedene zertifizierte Fortbildungen für Apotheken und Arztpraxen.
Darüber trägt betapharm den „sozialen Verantwortungsgedanken" auf vielen Kongressen und Veranstaltungen in die Öffentlichkeit und will andere Unternehmen dazu ermutigen, sich ebenfalls zu engagieren. Das Unternehmen ist in mehreren CSR-Netzwerken engagiert.
Ziel ist zu zeigen, dass soziale Verantwortung wirklich gelebt werden kann. Durch transparente Kommunikation entsteht Vertrauen und Kunden werden von der Ernsthaftigkeit des sozialen Engagements überzeugt. Letztlich steigert soziale Verantwortung die unternehmerische Reputation und die Motivation der Mitarbeiter und führt damit zu wirtschaftlichem Erfolg. Dies verdeutlichen die „10 goldenen Regeln von betapharm für erfolgreiches Corporate Social Responsibility", die Sie unter http://www.betapharm.de/engagement.html abrufen können.
Veröffentlicht von: Markus Reif Kontakt: e-mail
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