So schonen Manager ihre GesundheitKategorie: Gesundheit Artikel veröffentlicht von: Dietmar Feigenspan
von Dipl.-Ing.(FH) Dietmar Feigenspan
Trainer für Persönlichkeitsentwicklung & Verkaufsförderung
Noch immer ist die Managerkrankheit Nummer eins der Herzinfarkt. In den letzten Jahrzehnten haben Wissenschaftler immer mehr Auslösefaktoren für Herzinfarkte gefunden. So sollen Rauchen und Übergewicht, die wichtigsten Gründe für Herzinfarkte sein. Warum aber gibt es Menschen, die übergewichtig sind, keinen Sport treiben, wie Schlote rauchen und trotzdem nie einen Herzinfarkt bekommen? Das Forscherteam um Angelika Bierhaus und Peter Nawroth, des Universitätsklinikums Heidelberg, hat sich mit dieser Frage beschäftigt. Ihnen ist es erstmals gelungen, stressverursachte molekulare Veränderungen beim Menschen nachzuweisen.
Das bedeutet nichts anderes, als dass Stress zum Herzinfarkt führt. Dass psychosozialer Stress auf die Dauer krank macht, ist schon seit längerem bekannt. So trägt jemand, der bei der Arbeit unter Druck steht, nur wenig soziale Rückendeckung hat, und dem Leben nur wenig Positives abgewinnt, ein hohes Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt. Und genau diese psychischen Einflüsse bewirken den Stress, der die molekularen Veränderungen herbeiführt. Dieser Stress aktiviert ein bestimmtes Protein in den menschlichen Körperzellen. Dieses Protein ist der Auslöser für Abbauprozesse und Entzündungen. Aber nicht nur, dass es der Auslöser ist, nein es hält diese Prozesse und Entzündungen auch noch gut in Gang, so dass ein Schlaganfall oder Herzinfarkt umso wahrscheinlicher wird, je länger oder öfter der Stress auftritt.
Die wirksamste Möglichkeit zur Vermeidung eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls ist die Vermeidung von Stress. Viele Manager kommen aber erst bei der Fahrt mit dem Notarztwagen ins Klinikum auf diese Idee. Leider ist es dann auch oft zu spät für diese Erkenntnis. Denn der Notarztwagen schaltet schon während der Fahrt das Martinshorn aus. Und der Manager sein Licht. Wollen Sie so lange warten? Wollen Sie vielleicht der Nächste sein? Das muss doch nicht sein, oder? Wie wär's, wenn Sie lernen weniger Stress zu haben. Sie brauchen dabei noch nicht einmal Ihren Posten aufgeben. Sie können ja nicht schon Mitte dreißig in Rente gehen. Sie müssen nur Ihre Art der Führung so umändern, dass Sie bei Ihrem Job weniger Stress haben.
Ach, Sie meinen, das geht nicht? Falsch gedacht. Das geht schon, Sie müssen es nur wollen. Ich zum Beispiel biete unter anderem ein Seminar an, dass Führen leicht gemacht, oder wie Manager mehr Zeit für sich haben heißt. Ich habe ein vollkommen anderes Führungskonzept als die meisten Führungskräfte. Das basiert auf meinen eigenen Erfahrungen und ich habe es im Laufe von rund zwanzig Jahren herausgearbeitet. Aber nicht nur, dass ich dadurch persönlich immer ausgeglichener geworden bin. Nein, auch schaffte ich in immer kürzerer Zeit, immer mehr und schwierigere Aufgaben zu bewältigen. Und überall wo ich mein Konzept angewendet habe, stieg auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter immer mehr und mehr und mehr.
Doch damit noch nicht genug. So bemerkte ich auch, dass die Mitarbeiter ihre Tätigkeiten immer effektiver ausführten. Bei einem Projekt stieg die Mitarbeiterproduktivität um 17.000 Euro innerhalb eines Jahres an. Das war eine Produktivitätssteigerung von immerhin 96,4 Prozent. In einem weiteren Unternehmen baute ich eine Abteilung auf. Dort lies sich eine Steigerung nicht ausrechnen. Allerdings konnte ich die Produktivität meiner Mitarbeiter mit dem Bundesdeutschen Durchschnitt vergleichen. Und da lagen meine Mitarbeiter beim fünffachen Wert. 500 Prozent vom Bundesdurchschnitt. Da kann man sich schon mal selbst auf die Schulter klopfen, nicht wahr?
Und das alles mit weniger Stress. Können Sie nun verstehen, dass ich sage es liegt an Ihnen, dass Sie weniger Stress haben? Die Art der Führung hat nach meiner Ansicht nämlich einen sehr großen Einfluss auf die persönlichen, psychosomatischen Stressfaktoren. Sowohl bei Ihnen, als auch bei Ihren Mitarbeitern. Denken Sie jetzt aber bitte nicht, dass Sie dem Laisser-faire (Ungebundenheit, Ungezwungenheit, Duldung, Gewährung, Treibenlassen) frönen sollen. Denn genau das sollen Sie nicht, denn das ist eben keine gute Führungsart. Das hat mit guter Führung nichts, aber auch gar nichts zu tun. Machen Sie bitte nicht diesen Fehler. Wenn Sie der Meinung sind, das Sie noch etwas lernen könnten, dann wissen Sie ja, wie Sie mich erreichen. Ich jedenfalls wünsche Ihnen genau das Leben, dass Sie sich verdient haben.
Veröffentlicht von: Dietmar Feigenspan Web: http://www.erfolgreich-und-gluecklich.de Kontakt: e-mail
| Über den Autor: |
| Dietmar Feigenspan ist seit über 20 Jahren als Führungskraft tätig. Im laufe der Zeit hat er ein eigenes, sehr wirkungsvolles Führungssystem/-konzept entwickelt. Es hat dazu geführt, dass seine Mitarbeiter fünf Mal besser als der Bundesdurchschnitt wurden. Mehr erfahren Sie auf seiner Web-Seite: www.erfolgreich-und-gluecklich.de. |
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