Die Hubsäge ist der Vorläufer einer Metallkreissäge, bzw einer Metallbandsäge und wurde im normalen Sprachgebrauch oft auch als Bügelsäge bezeichnet, obwohl diese Bezeichnung eigentlich eher für manuelle, also handgeführte, Sägen benutzt wird.
Im Gegensatz zur heutigen Metallkreissäge ist der Aufbau und die Mechanik einer Hubsäge jedoch unterschiedlich. Dieser besteht aus einem soliden Untergestell mit einer Spänewanne, auf der ein beweglicher Sägearm befestigt ist. Links und rechts des Armes wird, mittels Bohrlöchern das Sägeblatt befestigt.
Im Betrieb bewegt sich die Säge dann vorwärts / rückwärts (also genau so, wie man es auch von einer manuellen Säge her kennt) und ein hydraulischer Zylinder sorgt für einen stetigen Anpressdruck und die Absenkung des Arms.
Die
Sägeblätter teilen sich dabei in 2 unterschiedliche Arten auf. Zum einen gibt, oder besser gesagt gab, es Sägeblätter in einer vom Durchmesser her fast quadratischen Ausführung. Diese Sägeblätter waren zwar überaus stabil, jedoch wurde ein großer Teil des Werkstückes ebenfalls abgetragen. Diese Typen werden heute nur noch zum ab oder ausschaben eingesetzt, bzw. um Nuten einzubringen, sofern keine Fräsmaschine vorhanden ist.
Die noch gängigen Sägeblätter Typen sind dünner (z.B.1,3 mm) und in folgenden Ausführungen erhältlich :
a. Grob gezahnte und geschränkte Sägeblätter mit 8-16 Zähnen pro Zoll
Einsatz für : Vollquerschnitte
b. Geschränkte Sägeblätter mit feinerer Zahnung und 18-22 zpz
Einsatz : dickwandige Rohe und Profile
c. Gewellte feine Sägeblätter mit bis zu 32 Zähnen pro Zoll.
Einsatz : Dünnwandige Rohe und Profilteile, Drähte
Die Winkel der Zähne sind dabei identisch mit denen, die auch auf einer Metallkreissäge heutzutage eingesetzt werden. Insgesamt decken Hubsägen jedoch nur noch einen Teilbereich am Markt ab und wechseln oftmals nur noch gebraucht den Besitzer, da mit einer modernen Metallkreissäge wirtschaftlicher gearbeitet werden kann.
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