Print
 

Zitate über Blogger von Ernst Probst
Kategorie: Blogs
Veröffentlicht von: Ernst Probst


Am liebsten schreiben Blogger über sich selbst.

*

Auch Blogger sollten wissen: Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass man jeden ungestraft beleidigen oder beschuldigen darf.

*

Bei den Bloggern ist es wie bei den Journalisten: Nicht jeder ist ein Meister seines Faches.

*

Bevor sich jemand Redakteur nennen darf, muss er erst ein bis zwei Jahre lang viel lernen. Den Titel Blogger hat man schon nach 10 Minuten.

*

Blogger berichten und kommentieren oft schneller als Journalisten.

*

Blogger können mutiger als Zeitungsjournalisten sein. Sie müssen keinen Verleger, keinen Chefredakteur, keinen Ressortleiter und keine Anzeigenkunden fürchten.

*

Blogger leisten einen wertvollen Beitrag zur Meinungsvielfalt.

*

Blogger schreiben oft aus Idealismus.

*

Blogger sind eine Herausforderung für Journalisten.

*

Blogger sind keine besseren Menschen, sondern nur so intelligent oder blöd wie alle anderen auch.

*

Blogger und Journalisten machen oft denselben Fehler: Sie nehmen sich viel zu wichtig.

*

Das Leben jedes Bloggers ist interessant, aber nicht jeder Blogger kann darüber interessant schreiben.

*

Der Albtraum jedes Bloggers ist, dass sich niemand für sein Weblog interessiert.

*

Der Artikel eines Bloggers bleibt jahrelang im Internet lesbar, wenn der Artikel eines Zeitungsjournalisten schon längst auf der Müllkippe vermodert ist.

*

Die Artikel von Journalisten werden von vielen Leuten gelesen, diejenigen von Bloggern in der Regel nur von wenigen.

*

Die schlimmsten Blogger sind diejenigen, die wenig Ahnung haben, aber alles kommentieren.

*

Ein Journalist errreicht oft mit einem einzigen Artikel mehr Leser als ein Blogger mit 1000 Artikeln.

*

Erfolglose Blogger kritisieren am liebsten erfolgreiche Blogger.

*

Es gibt Blogger, die schon nach der Veröffentlichung des ersten Textes zugeben, dass ihnen nichts mehr einfällt, worüber sie schreiben könnten.

*

Manche Blogger, die aufgeregt mit dem Zwei-Finger-System einige voller Fehler strotzende Zeilen getippt haben, halten sich bereits für Topjournalisten

*

Manche Blogger haben im Internet den Pranger wieder eingeführt.

*

Manche Blogger nehmen sich Freiheiten, die sie gar nicht haben.

*

Manche Blogger regen sich fürchterlich über Weblogs mit Werbung auf. Vielleicht liegt das daran, dass sie selbst nichts besitzen, für das man werben könnte.

*

Mancher Blogger verwendet Ausdrücke, die einen Journalisten seinen Job kosten würden.

*

Seit es Blogger gibt, sind Journalisten nicht mehr ganz so wichtig.

*

Spezialität mancher Blogger, die mit Mühe wenige Zeilen zustandebringen: Leute kritisieren, die viele lesenswerte Artikel oder erfolgreiche Bücher schreiben.

*

Viele Blogger verwenden auffällig oft das Wort "ich".

*

Was manche Blogger für Mut halten, ist in Wirklichkeit nur eine Beleidigung.

*

Wenn mancher Blogger wüsste, wie wenig seine Texte gelesen werden, würde er sich nicht für so wichtig halten.

*

Ernst Probst ist Journalist, Wissenschaftsautor, Buchautor und Buchverleger. Er betreibt mehrere Weblogs wie
http://biografien-news.blog.de
http://medien-news.blog.de
http://dinosaurier-news.blog.de
http://www.public-relations-blog.de

Zusammen mit seiner Ehefrau Doris Probst gab Ernst Probst unter anderem das Taschenbuch "Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien heraus".


Veröffentlicht von: Ernst Probst
Web: http://www.antiquitaeten-shop.net
Kontakt: e-Mail


Über den Autor:
Ernst Probst ist Journalist, Wissenschaftsautor, Buchautor, Buchverleger, Antiquitätenhändler und Fossilienhändler