Nikotinkonsum birgt ein hohes GesundheitsrisikoKategorie: Gesundheit Veröffentlicht von: Daniel Maluk
Nikotin, ein Alkaloid, das in hoher Konzentration in der Tabakpflanze (insbesondere in den Blättern) und in niedriger Konzentration in einigen weiteren Nachtschattengewächsen vorkommt, ist ein Nervengift, das lange Zeit erfolgreich als Insektizid eingesetzt wurde und aufgrund seiner starken toxischen Wirkung bereits in den siebziger Jahren für den landwirtschaftlichen Gebrauch verboten wurde. Hinsichtlich seines Suchtpotenzials ist Nikotin sogar mit harten, illegalen Drogen vergleichbar und zu einem beträchtlichen Anteil verantwortlich für die Abhängigkeit von Tabakprodukten.
Behauptungen oder Vermutungen über potenzielle positive, bzw. gesundheitsfördernde Eigenschaften von Nikotin konnten in zahlreichen wissenschaftlichen Studien ausnahmslos widerlegt werden. Im Vergleich zu Rauchern, haben Nichtraucher eine um ein vielfaches höhere Chance, nie in ihrem Leben an Lungen- und Herz-Kreislaufkrankheiten und -problemen zu erkranken und medizinische Untersuchungen von Menschen, die das Rauchen nach vielen Jahren des Tabakkonsums aufgaben, beweisen, dass sich eine Raucherentwöhnung auch im höheren Alter, bzw. nach jahrzehntelangem Tabakkonsum lohnt, da die Lunge, das Herz und andere durch den Nikotinkonsum geschädigte Organe ein hohe Regenerationsfähigkeit aufweisen.
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