Grabschmuck und GrabpflegeKategorie: Kultur Veröffentlicht von: Dirk Niebuhr
In unserer Gesellschaft ist der Tod vielleicht das letzte Tabu-Thema. Wir haben alle Freunde und Familie, die eines Tages sterben werden. Unser Glaube verbindet uns mit unseren Lieben auch nach deren Tod. Zum Ausdruck gebracht werden diese Gefühle durch die Grabpflege, nicht nur an den Totengedenktagen. Die Momente der Trauer sind unabhängig von Nationalität und Religion.
Der Tod und die Trauer sind im Leben angekommen. Sie gehören zum Leben - sind alltäglich. Der Friedhof und das Grab bieten die Möglichkeit, in Stille und Ruhe der Verstorbenen zu gedenken. Die Friedhöfe und Gräber sind vor allem für die Lebenden da, um die Trauer zu erleben und die Verstorbenen in Erinnerung zu halten. Die Pflege der Gräber ist somit ein Teil der Trauerbewältigung.
Gehölze, Bodendecker und Stauden gehören zur ganzjährigen Gestaltung des Grabes. Es ist darauf zu achten, dass die Anpflanzungen nicht zu groß werden und damit gegen Bestimmungen der Friedhofsverordnung verstoßen. Im Frühjahr und Sommer werden durch jahreszeitlichen Blumenschmuck farbige Akzente gesetzt.
Beim Grabschmuck für die Gedenktage im November wird traditionell ein Kranz oder ein Gesteck auf dem Grab niedergelegt. Die Gestecke werden aus Trockenblumen gefertigt und wirken am geschmackvollsten, wenn sie nur aus zwei bis drei Farben bestehen.
Veröffentlicht von: Dirk Niebuhr Web: http://www.steckschaum-produkte.de Kontakt: e-Mail
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