Zecken bei HundenKategorie: Gesundheit Veröffentlicht von: Antonia Ambruoso
Zecken sind nicht nur für den Menschen gefährlich. Sie können auch gefährliche Krankheiten auf den Hund übertragen. In Europa kommen vor allem drei Zeckenarten vor, die dem Hund gefährlich werden können: der Gemeine Holzbock, die Braune Hundezecke und die Bunt- oder Auwaldzecke. Außer an den auch auf den Mensch übertragbaren Viren der FSME und der Borreliose, können Hunde nach einen Zeckenbiss auch an Babesiose oder Ehrlichiose erkranken. Die Braune Hundezecke wurde aus dem Mittelmeerraum nach Deutschland eingeschleppt und vermehrt sich rasend schnell in Zwingern, Ställen oder Wohnungen. Zecken bei Hunden gibt es in Deutschland, je nach Wetter, von März bis Oktober. Bei der Borreliose leiden die Hunde an Fieber, Mattigkeit und Appetitmangel. Später können auch die Organe angegriffen werden. Die Babesiose äußert sich vor allem in Blutarmut. Es können jedoch auch Fieber, verfärbter Urin und Gelbsucht auftreten. Vereinzelt kommt es zu Augenentzündungen und sogar Netzhautablösung. Die Ehrlichiose geht auch mit Fieber, Appetitverlust, Apathie und Blutungen einher. Bei der FSME sind die Symptome vielfältig und unspezifisch. Diese Erkrankungen können zwar auch beim Hund behandelt werden, die Vorbeugung ist jedoch sehr wichtig. Inzwischen gibt es spezielle Hundehalsbänder, die die Hunde über einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten vor Zeckenbissen schützen.
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