Kaufpreis einer ImmobilieKategorie: Business & Wirtschaft Veröffentlicht von: Antonia Ambruoso
Beim Hauskauf sollte der Interessent nicht nur auf den Zustand und den Eindruck des Gebäudes achten, sondern auch die vom Besitzer angegebene Wohnfläche überprüfen. Bei einem möglichen Weiterverkauf der Immobilie könnte es bei Differenzen zwischen der genannten und der tatsächlichen Wohnfläche zu Problemen kommen. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte der Käufer auf jeden Fall die Räume ausmessen, um die tatsächliche Wohnfläche zu ermitteln. Bei der Vermessung müssen Heizkörper, Wandverkleidungen und Öfen weggelassen werden, da die Wohnfläche nur von einer bloßen Wand zur anderen berechnet wird. Bei einer Grundfläche von mehr als 0,1 Quadratmeter, werden Pfeiler, Mauervorsprünge oder Schornsteine von der Summe abgezogen. Wandschränke oder Erker mit einer Grundfläche von mindestens 0,5 Quadratmetern und Wand- und Fensternischen mit einer Tiefe von über 0,13 Metern müssen dagegen dazu addiert werden. Nischen oder Dachschrägen, die eine lichte Höhe von 1-2 Metern haben, werden nur mit 50 % angerechnet. Bei der Berechnung der Kosten, und somit der Höhe des Kredites, muss man auf alle Fälle neben dem eigentlich Kaufpreis auch die anfallenden Nebenkosten, wie Gebühren für den Notar und die Grunderwerbsteuer mit einkalkulieren. Bei der Kalkulation für die Finanzierung des Hauskauf, muss der neue Besitzer auf jeden Fall beachten, dass der Kredit von der Bank außer dem Kaufpreis der Immobilie auch alle zusätzlichen Kosten deckt.
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