Die Erdmandel und TigernussKategorie: Essen & Trinken Veröffentlicht von: Antonia Ambruoso
Die Erdmandel und Tigernuss ist seit dem ägyptischen Altertum bekannt, und besonders in ernährungsphysiologischer Sicht eine interessante Frucht. Besonders interessant ist der unterirdische Teil der Pflanze. Die Wurzelknollen bilden sich meist zu einer beträchtlichen Größe aus, und vor allem der sehr hohe Ballaststoffanteil und der gleichzeitig sehr gute Geschmack machen die Pflanze heute zu einem sehr beliebten Lebensmittel. Für den Anbau benötigt die Pflanze einen sandigen Boden und ein sehr mildes Klima, weshalb vor allem Spanien als Anbaugebiet sehr gut geeignet ist. Die Erdmandeln und Tigernüsse haben einen süßlichen, mandelähnlichen und intensiven Geschmack, und in Spanien wird sie im November und Dezember geerntet. Vor allem der hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren hilft das Herz zu schützen, und kann zu einer Senkung des Cholesterinspiegels beitragen. Zudem weist sie einen sehr hohen Anteil an Spurenelementen und Eiweiß auf, und sie enthält das Zellschutz-Vitamin E, welches dazu beiträgt die Haut von innen vor freien Radikalen zu schützen. Nach der Ernte werden die Knollen zuerst gewaschen um Reste von Erde zu entfern, und später getrocknet. Dieser Prozess dauert rund 3 Monate, wobei in regelmäßigen Abständen die Luftfeuchtigkeit und Temperatur kontrolliert wird, um eine gleichmäßige und vor allem schonende Trocknung zu erreichen. Die Erdmandel und Tigernuss kann heute einfach über das Internet bestellt werden, und trägt somit zu einer gesünderen Ernährung bei.
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