CDs und DVDsKategorie: Computer & Internet Veröffentlicht von: A. Gerhard
Die Medienwelt hat sich durch CDs und DVDs komplett verändert, dies äußerte sich durch den alltäglichen Gebrauch der CDs und DVDs. Die Speicherleistung dieser Produkte steigt stetig. Eine Single Layer DVD speichert mehr als 4 GB Daten, dafür können auf einer Double Layer DVD mehr als 8.5 GB Daten gesichert werden. Das bedeutet, dass eine DVD mehr als 3 Stunden Film oder Video speichern kann, einerseits auf DVD Niveau oder andererseits auf 16 Stunden VHS-Qualität, ohne das man während eines spannenden Filmes unterbrechen muss um die Disk zu wenden!
Dual Layer oder Double Layer heißen DVDs, wo der Verbraucher alle beide Schichten mit Daten füllen kann. Layer nennt man die Schichten auf einer Seite einer DVD. Es gibt auch DVDs bei denen diese beiden Schichten auf einer Seite verwendet werden wie z.B. DVD-9 oder DVD-18, dann sind damit die Dual Layer gemeint. Selbst redend bekommt man so etwas auch als Rohling. Weil Medien auch von der Industrie, von kleinen Firmen wie auch von privaten Haushalten zur Speicherung und Archivierung genutzt werden, ist der Ruf laut geworden, solche Rohlinge beschreibbar zu machen. Selbstverständlich kann auf dem Rohling vermerkt werden was sich darauf befindet, allerdings kann man nicht jede Handschrift lesen. Des wegen gibt es ein neues Verfahren: Lightscribe.
%Das englische Wort Lightscribe setzt sich aus light (Licht) und the scribe (Schreiber) oder to scribe (ritzen)
zusammen%, also ein Lichtschreiber oder Lichtritzer. Damit dieses Verfahren auch funktioniert ist eine Software und der passende Rohling notwendig und man muss einen Brenner besitzen der Lightscribe unterstützt. Bei diesem Verfahren wird das Label per Laserstrahl belichtet und dabei die Oberfläche chemisch verändert, so dass sich ein Labelmotiv ergibt.
Wie immer wird der CD-R oder DVD-R mit Lightscribe-Beschichtung gebrannt. Die Labelsoftware startet erst wenn nach dem Brennen der Rohling umgedreht wurde.
Eigentlich gibt man hier den Auftrag zum drucken und im Nu ist das eigene Label entstanden, auf diese Art zum Lasern. Das Label wird also durch den Laser bearbeitet und die Oberfläche des Rohlings chemisch bearbeitet, dadurch wird das gewünschte Motiv sichtbar. Durch den feinen Laserstrahl und die dementsprechend hohe Auflösung lassen sich auf diese Weise auch Foto-Motive darstellen, kann man also hier seine künstlerische Ader entdecken.
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