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Was ist eigentlich Hundeerziehung?
Kategorie: Tiere
Veröffentlicht von: Eckbert Heinenberg


Hundeerziehung bedeutet eigentlich nichts anderes, als die naturgegebenen Veranlagungen und Fähigkeiten der Hunde zu fördern, weiter auszubilden und in erwünschte Bahnen zu lenken. Keineswegs hat die Erziehung von Hunden mit einer gewaltsamen Unterdrückung des Tieres zu tun. Im Gegenteil: die Daseinsfreude des Hundes wird durch die richtige Erziehung erheblich erhöht, den jeder gut aufgezogene und auf Menschen geprägte Hund arbeitet gern mit, nachdem er erkannt hat, dass gemeinsame Tun während der Ausbildung genau das Miteinander zum Ziel hat, das dem Hund als sozial lebendem Tier ein inneres Bedürfnis ist, ebenso wie das klar definierte Verhältnis zu den anderen Mitgliedern der Lebensgemeinschaft, in diesem Fall also der Menschen zu denen der Hund gehört. Daher erfüllt die Erziehung nicht nur die Notwendigkeiten im Zusammenleben mit den Menschen, sondern auch die psychischen Bedürfnisse der Hunde. In der heutigen Zeit ist die Arbeit in der Hundeschule weit entfernt von überkommenen Methoden, wie sie vor dem Siegeszug der Verhaltensforschung üblich waren. Kurz: die Anwendung von Stachelhalsband und Gerte ist ersetzt worden durch den verhaltensgerechten Umgang mit Tieren, so dass auch solche Menschen, die zu Recht eine Abneigung gegen schmerzhafte so genannte Strafen haben, ihren Hund zu einem angenehmen Hausgenossen und Begleithund zu erziehen. Denn nur so kann dem Grundbedürfnis des Hundes nach sozialem Kontakt und klaren Verhältnissen Rechnung getragen werden.


Veröffentlicht von: Eckbert Heinenberg
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Über den Autor:
Eckbert Heinenberg ist Betreiber der Webseite www.Brave-Hunde.de , die über Erfahrungen als Betreiber einer Hundeschule berichtet.