Immer mehr Rentner – immer weniger BeitragszahlerKategorie: Soziales Veröffentlicht von: Beate Sänger
Das führt natürlich zu einer Überalterung der Bevölkerung, was wiederum die gesetzliche Rentenversorgung vor ganz erhebliche Probleme stellt.
Obwohl die Wichtigkeit einer privaten Altersvorsorge fast tagtäglich Thema in Fernsehen und Zeitungen ist, schätzen immer noch ungefähr zwei Drittel der Bevölkerung ihre Renten Erwartung deutlich höher ein, als sie tatsächlich ist. Die Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen entwickeln immer neue Modelle, um eine private Rente zu sichern. Denn ohne private Altersvorsorge steht nach dem Erwerbsleben eindeutig zu wenig Geld zur Verfügung, da die gesetzliche Rente in den meisten Fällen nicht mal für das Nötigste ausreichen wird. Zwar wurde vor einigen Jahren von einem namhaften Politiker gesagt:" Die Renten sind sicher", aber seitdem hat sich nicht nur die Bevölkerungsstruktur verändert, durch die Vereinigung Deutschlands ist das gesamte Sozialgefüge durcheinander geraten und jeder Einzelne ist gezwungen, sich für das Leben im Alter abzusichern, damit man nicht von der geringen gesetzlichen Rente leben muss.
Viele setzen bei der Altersvorsorge auf die alt bekannte Lebensversicherung, die aber den Nachteil hat, dass sie inzwischen steuerpflichtig ist, wenn es dann zur Auszahlung kommt. Außerdem gibt es andere Alternativen, die nicht nur steuerbegünstigt sind, sondern bei denen es auch noch Zulagen vom Staat gibt. Die Rede ist natürlich von der Riester-Rente, die, will man den Banken und Versicherungen und Vater Staat glauben, das Non-Plus-Ultra für jeden ist. Angeblich profitiert jeder davon. Andererseits wird sie aber auch von manchen Stellen recht kritisch betrachtet. Es ist also wirklich nicht einfach, die richtige Altersvorsorge zu finden, die zu einem passt wie ein gut sitzender Schuh. Sich schon in jungen Jahren umhören und beraten lassen ist für die Zukunft unerlässlich.
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