Vitalität durch HeilfastenKategorie: Gesundheit Veröffentlicht von: Gustav Graeber
Im Frühjahr beginnen viele Leute mit dem Heilfasten, um danach vitaler zu sein und sich wohler zu fühlen. Aber wie gesund oder ungesund ist das Heilfasten wirklich und bringt es uns die versprochene Vitalität?
Einleitend sollte man sagen dass Fasten keine Abnehmmethode ist, sondern höchstens der Beginn einer Ernährungsumstellung sein kann. Wer über einen längeren Zeitraum auf feste Nahrung verzichtet wird zweifellos dabei abnehmen, bekommt der Körper nun aber wieder feste Nährstoffe, wird er diese speichern und wir haben den ungewollten Jo-Jo Effekt. Vor allem bei essgestörten Menschen ist das Fasten kritisch zu betrachten. Daher sollten sie vor einer Fastenkur mit ihrem Arzt Rücksprache halten.
Das Fasten an sich wird mit einer Entleerung des Darmes begonnen, wobei sie vor dem ersten Fastentag sogenannte Entlastungstage machen sollten. An diesen Tagen essen sie Obst oder Reis und stimmen ihren Magen-Darm-Trakt auf Schonkost ein. Nach der Darmentleerung fühlen sie sich in aller Regel schlapp und müde. Am besten bleiben sie an diesem Tag zu Hause.
In den nächsten Tagen werden sie nun merken dass ihr Körper sich an die Umstellung gewöhnt hat und sie fühlen sich mit jedem Tag besser und werden aktiver. Nach 3-4 Fastentagen können sie nun auch Sport treiben und sie werden merken wie vital sie sind. Ihr Körper hat auf "Sparmodus" geschaltet und auch ohne feste Nahrung haben sie jede Menge Energie und spüren neue Vitalität.
Nach 7 Tagen sollten sie das Fasten brechen. Beginnen sie langsam wieder Nahrung zu sich zu nehmen. Sie werden merken wie intensiver sie nun ihr Essen schmecken und wie schneller sie satt werden. Nutzen sie diese Tatsache aus und genießen sie jeden Bissen. Informieren sie sich vor einer Fastenkur ausreichend und sprechen sie mit ihrem Arzt, denn dann wird die Entschlackungskur als Start in das Frühjahr mit Sicherheit ein voller Erfolg und sie werden merken wie vitaler und aktiver sie sich fühlen.
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