Schmuck mit Edelsteinen und FarbsteinenKategorie: Schönheit Veröffentlicht von: Susan Mueller
Schmuck war schon immer etwas Besonderes. Schon seit Tausenden von Jahren wird Schmuck mit Edelsteinen und Schmucksteinen getragen, nicht nur in China, Indien oder Babylonien. In früheren Zeiten war es allerdings nur den Mächtigen und Vornehmen, also Herrschern und Regenten, vorbehalten, diese Steine zu tragen. Außerdem waren sie nur noch Priestern und anderen Würdenträgern gestattet. Heutzutage gelten Edelsteine zwar immer noch als etwas Besonderes; es gibt sie inzwischen jedoch für nahezu jeden Geldbeutel. Edelsteine werden ebenso wie Diamanten in Carat gemessen. 1 Carat (ct) entspricht dabei 0,2 Gramm des Edelsteins. Bei einigen häufig vorkommenden Edelsteinarten liegen die Preise pro Carat bei nur wenigen Euro. Seltene Steine wie makellose, lupenreine oder augenreine Rubine, Saphire, Smaragde oder Diamanten können weit über 10.000 Euro wert sein.
Diamanten, die nicht nur in der bekannten weißen Form vorkommen, sondern in fast allen Farbnuancen, und andere tranparente Farbsteine werden als Edelsteine bezeichnet. Letztendlich definiert das Mineral den Edelstein. Die wesentlichen Anforderrungen sind, dass es relativ selten vorkommt, eine gewisse Härte aufweist (Härtegrade nach Mohs), hat eine regelmäßige Struktur und sollte von möglichst hoher Reinheit (lupenrein, augenrein) sein. Eine genaue wissenschaftliche Definition für „Edelstein" gibt es bisher nicht.
Als Schmucksteine werden heute im Allgemeinen alle nicht transparenten Steine bezeichnet. Die bekanntesten sind Opal, Mondstein, Türkis, Lapislazuli, Malachit und Tigerauge. Die Häufigkeit des Vorkommens spielt hierbei keine Rolle.
Um die für einen Edelstein typische Brillanz und eine ideale Lichtbrechung zu erreichen, werden insbesondere wertvolle Steine durch aufwändige Facettenschliffe verarbeitet. Neben dem bekannten Diamant- und Brilliantschliff gibt es hier eine große Anzahl verschiedenster Schliffarten, die bei den unterschiedlichen Edelsteinen eingesetzt werden. Man fertigt auch Schmuckstücke mit mehreren Steinen in unterschiedlichen Schliffarten an, im sogenannten Schliffmix.
Edelsteine mit niedriger Qualität und die Farbsteine werden meistens zu sogenannten Cabochons geschliffen. Ein Cabochon weist einen runden, facettenlosen Schliff auf. Er wird gern in Colliers, Armbänder und –reifen eingearbeitet. Aber auch für Ringe oder Ohrringe ist er sehr beliebt.
Als Ergänzung zu den echten Edel- und Farbsteinen werden heutzutage hervorragende künstliche Steine angeboten, die für das Auge des Laien nicht von echten Steinen zu unterscheiden sind. In Modeschmuck werden diese künstlichen Edelsteine sehr häufig an Stelle echter Steine verarbeitet.
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