Probleme im KnieKategorie: Gesundheit Veröffentlicht von: Elke Lohre
Das Kniegelenk bei Säugetieren setzt sich aus Seitenbändern, Kreuzbändern, Menisken, der Kniescheibe und aus den Enden des Oberschenkelknochens und des Schienbeins zusammen. Die Seitenbänder sind Bänder, die das Kniegelenk an beiden Seiten stabilisieren, wobei die Kreuzbänder verhindern, dass sich die Gelenkflächen nach vorn oder nach hinten bewegen. Eine Verletzung von Kreuzband und Seitenband entsteht meist durch eine unnatürliche Überdrehung des Knies, die häufig bei Sportlern, insbesondere Handball- und Fußballspielern, aber auch bei Skifahrern auftritt. Kinder neigen häufig zu Seitenbandverletzungen, die dann aber ohne Operation vom Facharzt für Orthopädie Wien behandelt werden können. Das Bein wird dabei geschient oder eingegipst. Verletzungen des Kreuzbandes treten bei Kindern hingegen sehr selten auf, werden deshalb aber auch eher nicht bemerkt oder überhaupt in Betracht gezogen, wenn ein Kind mit Knieschmerzen den Hausarzt aufsucht. Halten die Schmerzen des Knies aber an, sollte ein Spezialist aufgesucht werden. Im Gegensatz zu Seitenbandverletzungen müssen Kreuzbandverletzungen operiert werden, um anderen Verletzungen im Knie zuvorzukommen. Ohne Operation können Schäden an Knorpeln, an den Menisken und schließlich auch an den Seitenbändern auftauchen. Bei älteren Menschen wird eine Kreuzbandverletzung nicht operiert, sondern es wird das Knie ruhiggestellt und dann der Muskel wieder aufgebaut. Diese Verletzung ist bei Älteren ohnehin eher selten, da sie sich, verglichen mit Kindern, viel weniger bewegen und so das Verletzungsrisiko geringer ist.
Kreuzband und Seitenband sind unterschiedlich verletzungsanfällig, die einzelnen Kreuzbänder allerdings auch. Man verletzt sich häufiger das hintere Kreuzband als das vordere. Im Übrigen tragen sie ihren Namen, weil sie sich überkreuzen. Das hintere Kreuzband ist nicht so verletzungsanfällig, höchstens bei starker Gewalteinwirkung, wie bei einem Autounfall. Eine Operation vom Facharzt für Orthopädie Wien ist nicht zwingend notwendig.
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