Fallstricken der kleinen SternchenKategorie: Werbung Veröffentlicht von: Henning Petrat
Nicht gerade selten sieht man Werbung, die vieles verspricht und am Ende beim beworbenen Produkt nur dann das Versprochene eingehalten wird, wenn man sich an die Bedingungen hält. Diese Bedingungen kann man dann meist nur im sog. Kleingedruckten nachlesen, auf die durch das Sternchen hingewiesen wird.
Da solche Bedingungen die Genialität oder den überdimensionalen Nutzen des Produkts einschränken, werden sie natürlich nicht so offenbar kommuniziert. Ein Paradebeispiel ist die Werbung für Girokonten. So machen Banken auf sich aufmerksam und bringen ein kostenloses Girokonto auf den Markt, womit die Befreiung von einer Art Grundgebühr gemeint ist. Da aber die ein oder andere Bank das Girokonto nur mit Einschränkungen kostenlos anbietet, ist ein kostenlos beworbenes Konto nicht gleich ein kostenloses für jeden. Denn vielfach wird eine Untergrenze für einen monatlichen Geldeingang definiert: Wird sie vom Bankkunden überschritten, dann bekommt er sein Girokonto kostenlos, wird sie unterschritten, dann werden meist die definierten Gebühren fällig.
Die Folge ist, dass man als Verbraucher auch immer die gesamten Bedingungen betrachten muss und bei der Werbung auch ganz gezielt nach dem Sternchen im Angebot suchen sollte. Nicht nur beim Girokonto ist das der Fall, auch bei einer Reihe vieler weiterer Podukte. So ist es auch vorstellbar, dass eine kostenlose Kreditkarte genauso an ein Mindesteinkommen oder an einen Mindestumsatz gekoppelt sein könnte. Hier darf man auch einmal daran denken, dass bestimmte Handys günstig angeboten werden, jedoch immer nur mit langen Vertragslaufzeiten. Was auf den ersten Blick sehr günstig erscheint, bezahlt man dann in diesem Fall letztlich mit einem Verlust an finanzieller Flexibilität.
Veröffentlicht von: Henning Petrat Web: http://www.onlinekredite.cc Kontakt: e-Mail
|