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EU schützt Kaffee aus Kolumbien
Kategorie: Essen & Trinken
Veröffentlicht von: Andreas Ketzmann


Eine zentrale Gemeinsamkeit von kolumbianischem Kaffee, Spreewaldgurken und Schwarzwälder Schinken hätte man bisher eher nicht vermutet. Jüngst allerdings belegte die Europäische Union nun die schwarze Bohne aus Südamerika mit einem spezifischen Herkunftssiegel und stellt sie so auf eine Stufe mit anderen „geografisch geschützten“ Lebensmitteln wie beispielsweise Kölsch und Allgäuer Emmentaler.

Als erstes Drittland hat Kolumbien damit ein Inland-Produkt, das den Herkunftssiegelschutz der EU trägt. Den Antrag stellte das Land, das 2006 Kaffee im Wert von 1,2 Millionen Euro exportieren konnte, vor anderthalb Jahren und kann ab sofort das blaue EU-Siegel für eine „geschützte geografische Angabe“ tragen. Begründet wurde die Vergabe unter anderem mit einem für kolumbianischen Kaffee typischen „ausgeprägte(m) und rund(n) Aroma“.

Herkunftssiegel der Europäischen Union gibt es seit 15 Jahren. Sie betreffen neben geschützten geografischen Angaben auch anerkannte Herstellungsverfahren.


Veröffentlicht von: Andreas Ketzmann
Web: http://www.lethe-genussversand.de
Kontakt: e-Mail


Über den Autor:
Andreas Ketzmann, Kaffee-Experte. An ausgewählten Kaffeeseminar-Schauplätzen vermittelt er Interessantes und Ungewöhnliches über Botanik, Aroma, Anbau und Wuchsgebiete, über Sorten, Mahlgrade und Röstung, aber auch über Wirkung und Forschung. Beispiele finden sich in seinem Blog unter www.kafffee-geniessen.de oder unter www.kaffeeseminare.de