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Gelenkerkrankung: Kaffee senkt das Gichtrisiko
Kategorie: Gesundheit
Veröffentlicht von: Andreas Ketzmann


Eine Studie der University of British Columbia in Vancouver macht Kaffeetrinkern Mut. Ab vier Tassen pro Tag nämlich sinkt anscheinend das Risiko, an Gicht zu erkranken. Von entkoffeinierten Sorten wird allerdings abgeraten.

Grundlage für den erfreulichen Effekt ist möglicherweise die Tatsache, dass sich die im Kaffee enthaltene Chlorogensäure positiv auf die eigene Insulinempfindlichkeit auswirkt, und damit den Harnsäurespiegel im Blut senkt. Das Team um Hyon Choi hatte den Harnsäuregehalt in Blut und Urin von 14.000 Probanden über 20 untersucht, die zuvor nach ihrem Kaffeekonsum befragt worden waren. Eine zusätzliche Analyse der Daten von 45.000 Männern über 40 ergab, dass ein Minimum von vier Tassen Kaffee pro Tag das Risiko einer Gichterkrankung um bis zu 60% verringert.

Tee und andere Koffeingetränke zeigten hingegen ebenso wenig Wirkung wie entkoffeinierte Kaffeesorten. Letztere wirkten sich vielmehr sogar eher negativ auf den Harnsäurespiegel aus.

Nachzulesen sind die Ergebnisse in „Arthritis Care & Research“, sowie „Arthritis & Rheumatism“.


Veröffentlicht von: Andreas Ketzmann
Web: http://www.lethe-genussversand.de
Kontakt: e-Mail


Über den Autor:
Andreas Ketzmann, Kaffee-Experte. An ausgewählten Kaffeeseminar-Schauplätzen vermittelt er Interessantes und Ungewöhnliches über Botanik, Aroma, Anbau und Wuchsgebiete, über Sorten, Mahlgrade und Röstung, aber auch über Wirkung und Forschung. Beispiele finden sich in seinem Blog unter www.kafffee-geniessen.de oder unter www.kaffeeseminare.de