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Die Münzmetalle
Kategorie: Kultur
Veröffentlicht von: Torsten Maue


Die Münze spielt in unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr nur als reines Zahlungsmittel eine wichtige Rolle. Auch als Sammlergegenstand werden Münzen immer begehrter. Doch im Laufe der Entwicklung der Münze wurden diverse verschiedene Münzmetalle zur Herstellung der Münzen gebraucht. So wurden in der Anfangsphase der Münzen überwiegend Materialien wie Gold, Silber, Kupfer bzw. Bronze zur Herstellung von Münzen genutzt. Erst im 20. Jahrhundert wurden diese Metalle durch andere ersetzt. So werden heutige Münzen vermehrt aus Eisen, Nickel, Zink, Aluminium oder Chromstahl hergestellt. Üblicherweise werden diese verwendeten Metalle auch miteinander legiert. Auch Kupfer wird heute noch gern bei der Herstellung von Münzen verwendet. Dies begründet sich in der antibakteriellen Wirkung dieses Metalls. Daher gehört auch die Kupfer-Nickel Legierung zu den gängigsten Münzlegierungen. Demgegenüber ist Blei zur Herstellung von Münzen und auch als Münzmetall weniger geeignet – dies insbesondere aus gesundheitlicher Sicht. So musste ein relativer Anteil dieses Edelmetalls festgelegt werden. Dies geschah durch den so genannten Münzfuß, der die metallurgische Zusammensetzungen durch chemisch-analytische Nachweisreaktionen bestimmt. Die Münzen, die in der heutigen Zeit überwiegend in Umlauf sind, sind so genannte Scheidemünzen. Dabei handelt es sich um Münzen, deren Prägewert nicht dem Metallwert entspricht. Der Wert der heutigen Umlaufmünzen ist ausschließlich durch staatliche Garantien gedeckt. Somit handelt es sich um so genanntes Kreditgeld. Im Vergleich dazu findet man noch Kurantmünzen. Hierbei handelt es sich um Münzen, deren Kurswert durch den inneren Wert – also den Metallwert – bestimmt ist. Die meisten Edelmetallmünzen gehörten zu dieser Münzenart. So spielen also nicht nur die Münze selbst, sondern auch das Münzmetall, aus dem die Münze hergestellt wurde, eine wichtige Rolle für den Wert der Münze.

Torsten Maue


Veröffentlicht von: Torsten Maue
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