Investmentfonds - AnsparpläneKategorie: Business & Wirtschaft Veröffentlicht von: Elke Lohre
nvestmentfonds werden auf Grund der steigenden Lebenserwartung immer öfter als Vorsorgekapital zur Altersvorsorge und allgemein zur privaten Vorsorge genutzt. Da der Rentenanspruch in der heutigen Zeit doch nicht mehr allzu selbstverständlich ist, werden von vielen Investmentgesellschaften Fonds günstig als Altersvorsorge angeboten.
Diese private Altersvorsorge wird auch vom Bundesfinanzministerium gefördert. Im Dritten Finanzförderungsgesetz ist geregelt, dass Fonds mit langfristiger Bindung, die zur Altersvorsorge dienen als so genannte AS-Fonds (AS = Altersvorsorge – Sondervermögen) zugelassen werden. Zusätzlich zu diesen AS-Fonds gibt es bei vielen Kapitalanlagegesellschaften so genannte Ansparpläne, wie zum Beispiel die DWS Investmentrente.
Wie funktioniert ein AS-Fond?
Mit AS-Fonds werden im Gegensatz zur gewöhnlichen Lebensversicherung normalerweise höhere Erträge erzielt. Man kann allerdings zu Beginn der Anlage nicht genau festlegen wie viel Geld im Endeffekt ausgezahlt wird, unterliegen die Wertpapierfondsanteile doch den Schwankungen innerhalb der Kapitalmärkte. Da dies ein Risiko für die Anleger darstellt, wird von den Fondsgesellschaften immer öfter angeboten die Aktienfonds in sicherere Rentenfonds umzuschichten. Diese sind zwar weniger volatil und weniger ertragreich als Aktienfonds, aber bieten dafür größere Sicherheit.
Wie funktionieren Ansparpläne?
Hier wird über einen bestimmten Zeitraum immer der gleiche Betrag investiert. Damit ist es für den Investor möglich sich die Volatilität zunutze zu machen, d. h. dass je nachdem ob die Kurse steigen oder fallen mehr oder weniger Anteile erworben werden. Auf diese Weise kann der Investor kaum etwas falsch machen und bekommt durchschnittlich niedrigere Einstiegspreise. Dies nennt man den „cost-average-Effekt“.
Dieses Programm wird von einigen Anbietern innerhalb einer minimalen Fonds gebundenen Lebensversicherung angeboten, was steuerliche Vorteile bietet.
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