AktienclubKategorie: Business & Wirtschaft Veröffentlicht von: Thomas A.Mücke
Ein Aktienclub bietet dem einzelnen Anleger die Chance einfach sein Geld zu vermehren. Das Interesse an der Börse ist im Aktienclub allerdings erwünscht und notwendig. Denn ein solcher Club, der auch unter dem Namen Investmentclub bekannt ist, der kann in sehr privatem Rahmen stattfinden. Ein privater Zirkeln von unter 50 Mitgliedern untersteht keinerlei öffentlichen Aufsicht, kann aber bereits viele Vorteile bieten. Die Aufsichtspflicht besteht erst ab dieser Mitgliederzahl oder ab einem Investitionsvolumen von einer halben Million.
Werden diese Grenzen überschritten, ändern sich die Regeln innerhalb des Aktienclubs. Der kleine private Kreis versucht meist einen Einstieg in den Aktienmarkt zu erleichtern indem Einstiegssummen leichter mit einer Gruppe zu erreichen sind. Daneben ist der größte Vorteil eines privaten Clubs der Informationsvorsprung und der Austausch über die Wertentwicklung. Dadurch entstehen kostbare Synergien, die von der Gruppe gewinnbringend genutzt werden können und zu fruchtbaren Diskussionen anregen.
Solange alle Mitglieder des Clubs ihr Depot gemeinsam verwalten und diese Grenzen nicht überschreiten handelt es sich um einen kleinen Privaten Aktienclub. Dieser kann formlos gegründet werden und dadurch im Grunde geheim bleiben. Andererseits ist es sinnvoll, dass man sich im Vorfeld besonders über mittel- und langfristige Ziele im Klaren ist, denn irgendwann könnten professionelle Strukturen notwendig werden. Eventuell gibt es in der Gründungsregion bereits einen passenden Investmentclub und dessen Erfahrung kann man je nach Interesse gleich nutzen um beizutreten oder sich erstmal gründlich über die internen Abläufe aufklären zu lassen.
Vielleicht bietet sich auch ein Aktienstammtisch an, da könnte man sich mit den Nachbarclubs eventuell austauschen. Das wichtigste am Aktienclub ist jedoch nicht unbedingt die regionale Nähe, obwohl das oftmals geschätzt wird. Wichtiger ist die investorische Nähe, denn nicht jeder sieht den Reiz des Aktienmarktes in dessen hohem Risiko. Viele suchen eher über einen Aktienclub das Investitionsrisiko zu senken.
Daher sollte man vor allem im Vorfeld detailliert die Strategien aller Beteiligten oder des interessanten Club überprüfen und sich natürlich mit einbringen. Denn der Aktienclub lebt von der Interaktion der Mitglieder.
Das ist auch das schlagende Argument für einen Aktienclub. Nirgendwo außer als Einzelanleger hat man soviel Mitsprache wie in den Reihen gleichgesinnter Anleger, die in einem Diskurs ihre Investitionsroute selber zeichnen und verfolgen.
Der Reiz des Austausches und der Finanzen, klingt verlockend, ein Interessent sollte wissen, dass sein Einsatz gefragt ist. Denn ein Aktienclub agiert so gut wie seine Mitglieder. Ein privater Club muss daher mit privatem Knowhow auskommen und wird selbst aktiv Informationen organisieren um effizient zu agieren. Dafür ist es ein reizvolles und mit Einsatz auch ein lukratives Hobby.
Veröffentlicht von: Thomas A.Mücke Kontakt: e-Mail
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