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Mit Klinsmann & Co in den Aufschwung
Kategorie: Business & Wirtschaft
Veröffentlicht von: Kristina Goetz


Wie die Deutsche Presse Agentur (dpa) Anfang Juli berichtete, scheint der lang ersehnte Aufschwung in Deutschland endlich geschafft. Der vom renommierten Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München erstellte ifo Geschäftsklimaindex sank im Juli zwar von 106,8 Punkten auf 105,6 Punkte wieder leicht ab, dennoch verzeichnete der viel beachtete Konjunktur-Indikator zuletzt solch positive Werte vor über 15 Jahren, nach der Wiedervereinigung Anfang 1991.

Viele Experten wollten auch der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland keinen nachhaltigen Effekt auf die Wirtschaftslage zusprechen, trotzdem scheint es, als könnten auch die Kursverluste an den Aktienmärkten und die für Anfang 2007 geplante Mehrwertsteuererhöhung dem Aufschwung keinen Abbruch mehr tun. Gerade die so umstrittene Mehrwertsteuererhöhung sowie die anhaltende Fußballeuphorie in Deutschland haben die Menschen in die Geschäfte getrieben, so Professor Dr. Klaus L. Wübbenhorst, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg, laut dpa-Berichten.

Klinsmann und seine sympathische Elf sind an der guten Stimmung in Industrie und Handel also nicht unmaßgeblich beteiligt und die zwei Millionen ausländische Gäste, die im Weltmeisterschaftsjahr die deutsche Wirtschaft weiter ankurbeln werden, können die Geschäftschancen, vor allem für das Reise- und Gastgewerbe, nur noch weiter verbessern. Neben einem reibungslosen Ablauf dank bester Organisation, haben die Deutschen vor allem eines gezeigt: dass sie ein Volk der Fußball-Narren sind, das es auch versteht, mit seinen ausländischen Freunden eine gute Party zu feiern. Die ausgelassene Stimmung im Land hat das Image Deutschlands in der Welt gesteigert und kurbelt so auch auf lange Sicht die Tourismusindustrie an. Schon die Olympischen Spiele in Athen im Jahre 2004 haben gezeigt: wer einmal die außergewöhnliche Atmosphäre eines Landes während eines bedeutenden internationalen Wettbewerbs erlebt hat, der kommt gerne zurück und entdeckt dabei oft noch vieles mehr.

Die Vertreter der Tourismusbranche können sich also auch nach Ende der WM auf viele neue ausländische Gäste freuen. Wie der Tagesspiegel im Juli berichtete, würden, laut einer von der Deutschen Tourismuszentrale (DZT) in Auftrag gegebenen Umfrage, 91 Prozent der 1300 Befragten aus aller Welt, Deutschland als Reiseland weiterempfehlen.

Dazu gibt es gute Neuigkeiten für alle WM-Nachzügler: die Preise im Hotel- und Gaststättengewerbe sowie im Einzelhandel sinken nach Abschluss der WM weiter kräftig ab. Informationen zu Reise und Unterkunft in Deutschland gibt es bei der Deutschen Zentrale für Tourismus (http://www.deutschland-tourismus.de/index_DEU.htm) sowie bei Hilton Hotels(http://www.hilton.de/SiteHomePage).


Veröffentlicht von: Kristina Goetz
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