Kritik an den KritikernKategorie: Meinung Artikel veröffentlicht von: Ernst Probst
Mainz-Kostheim/Wiesbaden - Viele Kritiker/innen in deutschen Feuilletonredaktionen gehen nicht fair mit Autoren/innen um, die sich noch keinen Namen gemacht haben. Entweder nehmen sie deren Erstlingswerke nicht zur Kenntnis und berichten nicht über sie oder sie schreiben sehr abschätzig oder überheblich über sie. Das sagt der Buchverleger und Wissenschaftsautor Ernst Probst aus dem Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kostheim.
Probst hat 33 Jahre lang als Redakteur bei Tageszeitungen in Bayern und Rheinland-Pfalz gearbeitet und in seiner Freizeit für Nachrichtenagenturen, Zeitungen und Zeitschriften geschrieben sowie mehr als 25 Bücher veröffentlicht. Er hat sich vor allem durch seine Bücher "Deutschland in der Urzeit", "Deutschland in der Steinzeit" und "Deutschland in der Bronzezeit" einen Namen gemacht. Seine Standardwerke über die Steinzeit und Bronzezeit werden in mehreren Bänden des ZEIT-Lexikon zitiert.
Das Verlegerehepaar Doris Probst und Ernst Probst aus Mainz-Kostheim hat ein Taschenbuch mit dem Titel "Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien" herausgegeben, das Zitate berühmter Leute präsentiert. Etliche dieser Aphorismen befassen sich mit Kritikern.
"Auch Kritik kann zur Manie werden: Man schmeckt vor lauter Haaren die Suppe nicht mehr", sagte Werner Roß. "Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart", erklärte Noël Coward. "Kritik ist die Kunst, auf fremde Kosten geistreich zu sein, ohne dass jemand den Diebstahl bemerkt", meinte Wolfgang Herbst.
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Weitere Kostproben aus dem Taschenbuch "Worte sind wie Waffen":
Manche Menschen lesen überhaupt keine Bücher, sondern kritisieren sie. Kurt Tucholsky
Schweigen ist die schlimmste oder die gnädigste Form der Kritik. Pierre Reverdy
Um Kritik zu vermeiden, darf man nichts sagen, nichts tun, nichts sein. Elbert Hubbard
Wer keine Kritik verträgt, hat sie bitter nötig. Lothar Schmidt
Wer sich mit der Kunst verheiratet, bekommt die Kritik als Schwiegermutter. Hildegard Knef
Wir leben in einer Kultur, in der es zu viel Kritik gibt, zu viel Spaltung, zu viel Feindschaft und zu viel zügellosen und ziellosen Zorn. Anaïs Nin
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Der Titel "Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien" wurde bisher vor allem von österreichischen und schweizerischen Zeitungen erwähnt, von deutschen Zeitungen dagegen weitgehend totgeschwiegen.
Schon Kurt Tucholsky wusste: "Der geschickte Journalist hat eine Waffe: das Totschweigen - und von dieser Waffe macht er oft genug Gebrauch".
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Veröffentlicht von: Ernst Probst Web: http://www.antiquitaeten-shop.net Kontakt: e-mail
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