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Kostenlose Kreditkarten – das Plastikgeld längst nicht mehr nur für Reiche!

Kategorie: Business & Wirtschaft
Artikel veröffentlicht von: Christoph Piekarz


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Überall liest man, wie einfach es ist, eine Kreditkarte zu erhalten. Was bedeutet nun aber eigentlich „Kreditkarte"?

Die Kreditkarte ist ein „echter Kredit", dessen Verfügungsrahmen im Vorfeld zwischen Kreditkarten-Anbieter und Kreditkarten-Inhaber geregelt worden ist. Der Inhaber hat somit die Möglichkeit der bargeldlosen Zahlung, mittels einer kleinen Plastikkarte. Der Anbieter bezahlt im Rahmen des Verfügungsrahmens zunächst die Rechnungen. Der Inhaber erhält in der Regel einmal im Monat eine Abrechnung.

Konnten früher nur wohlhabende Menschen eine solche Kreditkarte erhalten, weil im Vorfeld die Bonität geprüft werden musste, so ist es heute auch für den Normal- oder auch Geringverdiener relativ einfach, an die Kreditkarte ohne Schufa (Bonitätsprüfung) zu kommen. Sogar die „Kreditkarte Student" wird von vielen Banken angeboten. Einige Banken bieten diese Kreditkarte kostenlos an, andere gegen eine vergleichsweise geringe Gebühr.

Überhaupt wird die kostenlose Kreditkarte sehr häufig beworben. Doch auch hier sollte man ganz genau hinschauen, denn oft ist die Kreditkarte gar nicht gebührenfrei. So ist der Erwerb dieser Karte an die Eröffnung beispielsweise eines Girokontos gekoppelt.

Im Zusammenhang mit dem Girokonto findet man auch die Prepaid Kreditkarte. Diese Karte ist eigentlich keine echte Kreditkarte sondern eine „Guthabenkarte", ebenso wie zum Beispiel die EC-Karte. Hier wird kein wirklicher Kredit eingeräumt. Die Zahlung der Rechnungen erfolgt immer zu Lasten des eigenen Girokontos.

Grundsätzlich sollte man aber eines im Vorfeld bedenken: Bevor man eine Kreditkarte beantragt, muss man sich gut informieren. Denn eigentlich kann ich doch nicht mehr Geld ausgeben, als ich zur Verfügung habe. Und wie schnell bin ich in die Schuldenfalle geraten?


Veröffentlicht von: Christoph Piekarz
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