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Kopf oder Bauch ?

Kategorie: Bildung & Beruf
Artikel veröffentlicht von: Marc Sachse


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Es scheint einer der lebensbegleitenden Fragen oder Probleme (http://www.coaching-seminar.com/seminarangebote/coaching5.html)zu sein. Immer wieder trifft man sowohl bei sich als auch bei anderen auf diesen unüberwindlich scheinenden Konflikt.
Diese Unüberwindlichkeit scheint aus den divergierenden Beurteilungen relevanter Probleme durch unterschiedliche aber gleichwertige Instanzen innerhalb desselben Systems zu resultieren. Kurz: Kopf und Bauch sind sich mal wieder nicht einig!
Was bedeutet nun diese viel zitierte und oft gehörte Redewendung? Im allgemeinen repräsentiert der Kopf hierbei die Ratio, wohingegen der Bauch stellvertretend für die Emotionen steht. Hiermit soll also ausgedrückt werden, dass ein Mensch, bezogen auf eine bevorstehende Entscheidung bzw. die Lösung eines Problems, eine jeweils gegensätzliche Emotion als die offenbar rational logisch richtige Lösung hat. Da wir nunmehr, größtenteils mit anatomischen Grundkenntnissen ausgestattet, genau wissen, dass unser Darm weder ein Denkorgan ist noch ein eigenes solches besitzt, wollen wir uns nun der Beantwortung der Frage nähern, woher denn nun diese Diskrepanz kommt.

Wir Therapeuten (http://www.coaching-seminar.com), insbesondere die individualpsychologisch orientierten unter uns, erkennen an einem solchen Konflikt die Attitüde des Zögerns. Dieses Konstrukt erstellt sich der Betroffene in der Regel aufgrund eines tiefer liegenden, erlebten, oft verdrängten Konfliktes, den dieser zu vermeiden sucht. Dies versucht er angesichts einer gefühlten Minderwertigkeit, welche ihm inhärent glauben lässt, der Lösung dieses Konfliktes nicht gewachsen zu sein.
Diese Annahme resultiert in der Regel aus der fehlerhaften Beurteilung einer frühkindlich erlebten Situation.

Im Klartext bedeutet das, die betroffenen Personen befinden sich zum Zeitpunkt einer ausgeprägten „Kopf-Bauch-Diskrepanz" in einer Art neurotischem Konflikt, der unbewusst dadurch zu umgehen versucht wird, indem man ihm ausweicht. Dieses Ausweichen konstruiert man durch die oben beschriebenen ambivalenten Impulse (Kopf und Bauch). Diese zwingen die Betroffenen dann quasi zur Nicht-Handlung.

Dr. Dirk De Souza
Fachtherapeut für Psychosomatik


Veröffentlicht von: Marc Sachse
Web: http://www.chipprofi.de
Kontakt: e-mail


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