Kochen mit GasKategorie: Essen & Trinken Artikel veröffentlicht von: Milan Zahradnik
Kochen mit Gas
30.6.2006
Was Profiköche schon lange nutzen, hält jetzt auch Einzug in die privaten Haushalte, wenngleich gegenüber dem Kochen mit Gas nach wie vor noch Vorbehalte und Unsicherheiten bestehen.
So ist für die Profiköche in der Gastronomie die Gassteckdose in der Küche längst ein wesentlicher Bestandteil ihrer Basisausstattung. Spitzenköche sind überzeugte Anhänger des Kochens auf offener Flamme. Warum? Kochen mit Gas steht für das Kochen mit Gefühl. Die Wärmeleistung der stufenlos regelbaren Gasflamme steht sofort zur Verfügung. Zeitverlust durch Vorheizen entfällt. Gaskochstellen sind unkomplizierte Hausgenossen und kommen mit jedem Topf klar. Auf Spezialgeschirre legen Gaskochgeräte keinen Wert.
All diese Vorteile können heute auch im Privathaushalt genutzt werden. Eine entsprechende Gasleitung in die Küche zu legen, ist dabei kein Hexenwerk und wird sogar von den Gasversorgungsunternehmen bezuschusst. Ist die Leitung dann vorhanden und die Gassteckdose gesetzt, wird die Installation des neuen Gaskochgerätes ein Kinderspiel. Denn die Komponentenhersteller bieten mittlerweile ein breites Programm an Gassteckdosen und Gasschläuchen an, die es sogar dem Endverbraucher ermöglichen, sein Gerät anzuschließen. Und das völlig problemlos: Einstecken und los geht’s – so einfach wie beim Elektrogerät. Das gilt zumindest für die Gassteckdosen mit Strömungswächter. Ein intelligentes Detail, das die Aufgabe hat, die Gaszufuhr im Falle eines nicht angeschlossenen Gerätes zu stoppen.
Anders bei Steckdosen ohne Strömungswächter. Sie werden zwar seit vielen Jahren bei Gasinstallationen verwendet, doch erlaubt das Regelwerk nur dem eingewiesenen Handwerker oder dem Installateur den Geräteanschluss. In jedem Fall ist jedoch zu berücksichtigen, dass das Anschlussstück an das jeweilige Gasgerät entweder werkseitig angebracht – oder vom Installationsfachmann aufgeschraubt wurde.
Zu den begehrtesten Gas-Kochgeräten gehören vor allem Gas-Kochmulden, bei denen auf Wunsch Glaskeramik-Kochflächen mit einzeln abnehmbaren Topfträgern die Reinigung erleichtern. Ideal zum Kochen auf kleiner Flamme zeigt sich der Wok. Ein vielseitiges Potpourri interessanter Gas-Geräte-Varianten also, die eine anspruchsvolle Alternative oder Ergänzung zu Elektrogeräten darstellen.
Nachfolgend noch einmal die Vorteile des Kochens mit Gas auf einen Blick:
• keine langen Vorheizzeiten
• schnelle Verfügbarkeit der Wärme
• stufenlose und einfache Regelbarkeit der Flamme
• sichtbare Dosierung der Hitze
• Sicherheit durch sichtbare Hitzequelle
• alle Formen und Materialien von Koch- geschirren verwendbar, denn die Flamme schmiegt sich an jede Form an
• Erdgas ist sauber und umweltfreundlich
• keine Verluste durch Restwärme
• höhere Wirtschaftlichkeit gegenüber Elektroherden
Veröffentlicht von: Milan Zahradnik Web: http://www.deinwohnen.at Kontakt: e-mail
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