Keine Angst vor HaartransplantationKategorie: Schönheit Artikel veröffentlicht von: Theodor Schuhmacher
Die plastische Chirurgie wird oft als abseitig dargestellt. Da kommen körperlich komplett gesunde Menschen "unters Messer" nur um ihr angeknacktes Selbstbewusstsein angesichts von einem allgegenwärtigen gesellschaftlichen Schönheitswahn zu richten. Bei der Haartransplantation, auch als Haarverpflanzung bekannt, verhält es sich meiner Ansicht nach anders. Warum?
Ob Haarausfall natürlich oder eine Krankheit ist stellt sich zuerst als Frage. Ist ein Haarausfall-Patient gesund und sollte seine Glatzenbildung oder Geheimratsecken akzeptieren?
Die häufigste Haarausfall-Form bei Männern ist tatsächlich erblich bedingt. Der androgene oder androgenetische Haarausfall ist in den Erbanlagen vorbestimmt und betrifft damit nicht alle Männer. Im gewissen Sinne ist also die Glatze normal wie auch deren ausbleiben. Ist die mangelnde Haardichte als Schwäche zu betrachten wenn nicht als Krankheit? Das subjektive Empfinden des Betroffenen sowie das der vor Allem weiblichen Betrachterinnen spielt eine große Rolle. Studien haben ergeben, dass Männer mit vollem Haar durchaus anders wahrgenommen werden als solche mit lückenhaften Haarwuchs oder Glatze. Diese Fremdwahrnehmung kann sich tatsächlich bei der Partnerwahl auswirken.
Wenn die Entscheidung zur Haartransplantation aus guten Gründen also getroffen ist beginnt aber der eigentliche Entscheidungsprozess: Wo kann eine finanzierbare Eigenhaartransplantation stattfinden, nur in Deutschland oder auch im Ausland? Wie kann ich sicherstellen, das der Eingriff nicht schief geht? Was ist zu befürchten?
Diese Fragen und Ängste sind großteils angebracht und berechtigt auch wenn unter bestimmten Umständen nicht unbedingt nötig.
Andreas Krämer, Initiator des Webprojekts Haartransplantation-Infos.de ( www.Haartransplantation-Infos.de ), kennt all die Befürchtungen aus Patienten-Perspektive. Nach mehreren Haartransplantationen am eigenen Leib oder eher Kopf und dabei einer missglückten sind seine Erfahrungen für jeden Interessenten Gold wert. Fassen wir kurz zusammen:
Es gibt unterschiedliche Methoden der Haartransplantation. Es ist relevant ob ganze Hautpartien verpflanzt oder lediglich einzelne Haarbüschel, im Fachjargon follikulare Einheiten, übertragen werden. Letzteres ist zu empfehlen denn das Risiko einer Vernarbung ist dabei weitaus geringer. Der Fachbegriff hierfür ist FUE bzw. FUI (Follicular Unit Extraction und Insertion).
Die Preise für eine Eigenhaarverpflanzung schwanken natürlich nach Herkunftsland des Chirurgen. Selbst wenn ein Spezialist aus dem Ausland zu uns kommt und in Deutschland eine Haartransplantation ausführt ist dies unter Umständen günstiger. Die Frage stellt sich: Wie findet man sich zurecht im Ausland oder wie verständigt man sich mit einem potentiell fremdsprachlichen Arzt. Das lässt sich nicht so einfach in einem Artikel beantworten, aber Andreas Krämer geht auch darauf auf seiner Website ein. Eine spezifische Beratung ist nötig und ein Vergleich der in Frage kommende Spezialisten. Herr Krämer begleitet seine Schützlinge auch gern mal ins Ausland um sich vor Ort ums sie zu kümmern. Das geht bis zur Überwachung der Fortschritte im Operationssaal. Persönliche Anwesenheit vor Ort also.
Wie bei Andreas Krämer aber zu sehen, lassen sich selbst grobe Makel wieder ausbügeln oder fast ungeschehen machen. Denn nichts anders hat er selbst hinter sich. Eine fehlgeschlagene Operation wurde später im Laufe der folgenden wieder "ausgebügelt". Doch warum erst soweit kommen lassen? Ich würde mich auf jeden Fall vorab beraten lassen, am besten insoweit neutral, dass ich nicht lediglich die Ärzte selbst befrage.
Veröffentlicht von: Theodor Schuhmacher Kontakt: e-mail
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| TS betreut die oben erwähnte Website und denkt schon selbst über eine Haartransplantation nach angesichts des dabei angesammelten Fachwissens. |
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