Jörg Starkmuth: Die Entstehung der RealitätKategorie: Kultur Artikel veröffentlicht von: Jochen Hardenack
Wer oder was erzeugt die Realität, die wir erleben? Wer oder was bestimmt unser Schicksal? Gibt es einen Zufall? Was sind die tieferen Ursachen von Glück und Unglück? Jörg Starkmuth wagt mit seinem Buch "Die Entstehung der Realität" den Versuch einer Antwort auf diese Fragen.
Und er stellt ein Weltbild vor, das die Grundlagen der modernen Physik – Relativitätstheorie und Quantenmechanik – mit Erkenntnissen der Realitäts- und Glücksforschung und mit spirituellen Erfahrungen zu einem schlüssigen Gesamtkonzept verbindet.
Wir sprechen mit dem Autor über sein Werk:
Herr Starkmuth, Sie beschäftigen sich schon seit frühen Jahren mit Grenzwissenschaften, Psychologie, Spiritualität, positivem Denken. Wie sind Sie dazu gekommen und was war für Sie der Anlass, für das Thema „Weltbild" ein Buch zu verfassen?
Jörg Starkmuth:
"Da war zum einen die schlichte Lust am Schreiben. Ich wollte schon immer ein Buch schreiben, wusste aber nie, worüber. Zum anderen haben mich die Grenzbereiche der Wissenschaft schon als Teenager fasziniert, und es entstand früh das Bedürfnis, diese Dinge mit meinem naturwissenschaftlich geprägten Denken und Weltbild unter einen Hut zu bekommen. Das war ein sehr langer Prozess. Geholfen hat mir hier auch mein Selbstfindungsprozess, der vor etwas mehr als zehn Jahren durch schmerzhafte Erlebnisse in Gang gesetzt wurde. Dadurch habe ich viel über die menschliche Psyche gelernt. Und vor wenigen Jahren dann passten plötzlich alle Puzzlestücke zusammen, und da wusste ich: Hey, das ist der Stoff für mein Buch!"
Sie behaupten, dass es „keine objektive Wirklichkeit außerhalb von uns gibt". Was meinen Sie damit?
Jörg Starkmuth:
"Wirklichkeit ist nicht einfach „da". Sie entsteht durch bewusste Beobachtung. Man kann es sich so vorstellen, dass wir uns durch einen multidimensionalen Raum von Möglichkeiten bewegen und dabei bestimmte Möglichkeiten als Wirklichkeit auswählen. Diese Auswahl erfolgt jedoch zumeist nicht gezielt, da die wenigsten wissen, dass sie überhaupt eine Wahl haben. Zudem gibt es hier mächtige Bremsklötze im Gehirn, die dafür sorgen, dass wir aus Gewohnheit immer wieder ähnliche Realitätsvarianten auswählen".
Wir erzeugen die Realität, auf die wir unsere Wahrnehmung richten, und wir nehmen die Realität wahr, die wir erzeugen. Wie ist dies zu verstehen?
Jörg Starkmuth:
"Wie gesagt entsteht Wirklichkeit erst durch Beobachtung, also Wahrnehmung. Zum anderen nehmen wir natürlich genau die ausgewählte Wirklichkeit wahr, was wiederum beeinflusst, worauf wir im nächsten Moment unsere Wahrnehmung richten, was wiederum die nächste erlebte Realitätsvariante bestimmt usw. Das ist eine Rückkopplungsschleife, die letztlich für die Stabilität unserer erlebten Wirklichkeit sorgt. Ich glaube, was ich sehe, und ich sehe, was ich glaube" ...
Das vollständige Interview mit Fotos und vielen informationen:
www.hallo-rhein-neckar.de/tipps/buecher/1097351552
Veröffentlicht von: Jochen Hardenack Web: http://www.hallo-rhein-neckar.de Kontakt: e-mail
| Über den Autor: |
| Jochen Hardenack ist ein Marketingberater, der viele Unternehmen, Verlage ind Deutschland berät. |
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