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Hormonumstellung in den Wechseljahren

Kategorie: Frau
Artikel veröffentlicht von: Stepahn Kreis


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Die Wechseljahre sind, wie eine amerikanische Professorin für Frauengesundheit (Dr. Susan Love) beschreibt, das Gegenstück zur Pubertät.
Es ist eine Lebensphase, in der der Körper nach neuem Gleichgewicht der Hormone sucht. In der Pubertät tritt man in die so genannte reproduktive Phase ein, d.h. der Körper stellt sich darauf ein, befruchtungsfähige Eizellen zu produzieren – in den Wechseljahren wird dieser Vorgang gestoppt, es werden keine befruchtungsfähigen Eizellen mehr hergestellt.

In den Wechseljahren reift nicht immer ein Ei heran, sodass zunächst mehr Östrogen produziert wird. Somit treten seltener Eisprünge auf, und die Hirnanhangsdrüse produziert verstärkt Luteinisierungshormone (geben bei bestimmter Menge das Signal zum Eisprung). In einer späteren Phase nimmt die Östrogenproduktion ab und die Monatsblutung bleibt schließlich aus – die Menopause beginnt.

Da Östrogene nicht nur von den Eierstöcken, sondern zum Beispiel auch von Unterhautfettgewebe, Leber und Nebennierenrinde hergestellt werden, produziert der Körper auch nach der Menopause noch in geringen Mengen Östrogen. Neben diesem Hormon und Progesteron stellt der weibliche Körper aber ebenfalls männliche Hormone (Androgene) her.
Mit zunehmenden Alter nimmt der Anteil von Androgenen im Blut einer Frau in und nach den Wechseljahren zu, was sich bei manchen Frauen zum Beispiel an einem stärken Wuchs der Gesichtsbehaarung (Damenbart) bemerkbar macht
www.wechsel-jahre.info


Veröffentlicht von: Stepahn Kreis
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