Gesund durch HandauflegenKategorie: Gesundheit Artikel veröffentlicht von: Sebastian Lichtenberg
Handauflegen ist wahrscheinlich die wohl älteste Form aller bisher bekannten Heilmethoden.
Es finden sich schon auf den Abbildern steinzeitlicher Höhlenzeichnungen Hinweise für heilende Hände. Auf alten ägyptischen Schriftrollen und auch im frühen Christentum, ebenso in der griechischen Antike, zählte das Handauflegen zu den anerkannten
Heilmethoden. Heiler genossen nicht nur bei ihren Patienten ein besonders Ansehen. Sie waren geachtete und respektierte Mitglieder der damaligen Gesellschaft. Heilen mittels Handauflegen war in den verschiedenen Kulturen auch immer ein spiritueller Vorgang. Die Bedeutung des Wortes Heilung kommt von "heilig" und ist abgewandelt von heil sein, das bedeutet gesund sein.
Heilen war und ist es auch in heutiger Zeit immer noch, ein spiritueller Verlauf, an dessen Ende das Erreichen einer Ganzheit steht, das ist die unbeschreibliche und kraftvolle heilenden Beziehung des Menschen zu einer höheren Ebene.
Diese ursprüngliche Methode scheint den meisten Menschen instinktiv fast vertraut und mit in die Wiege gelegt, sie sind sich dessen allerdings nicht mehr wirklich bewusst. Wer einmal beobachtet wie Eltern mit ihren kleinen Kindern umgehen wenn diese sich verletzt haben, stellt fest, dass sie fast immer ganz automatisch die Hände auf die schmerzende Stelle legen und mit tröstenden Worten über kleine Verletzungen hinwegpusten. Viele der heutigen Heiler sehen sich als eine Art Kanal und Transformator für heilende Energie, sie leiten diese Kräfte in den physischen und/oder fein-stofflichen Körper des Kranken weiter und verhelfen so zu Schmerzfreiheit und verbessertem Wohlbefinden.
Aus den USA stammen Berichte, die man vor einigen Jahren noch als unvorstellbar tituliert hätte. Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt eine kontrollierte Studie, in der sich „Beten" als kardiologisch wirksam erwies. Nicht weniger eindrucksvoll erscheint eine kontrollierte Studie von J. G. Turner und seinen Kollegen, in der „therapeutisches Handauflegen" Brandverletzten Angst und Schmerzen nahm. Der Heiler hat Patienten mit Hilfe der durch ihn transformierten Energien beeinflusst. Dabei hielt der Heiler seine Hände über den Körper des Patienten. Eine tatsächliche Berührung beider Probanten ist dabei nicht nötig gewesen. Wie die amerikanischen Autoren, in der vom Verteidigungsministerium geförderten Untersuchung, an 99 schwer Verbrannten beobachten konnten, verringerten sich bei den mit Handauflegen behandelten Patienten Angst und Schmerz erheblich. Der vollständige Bericht über die beschriebenen Studien ist in der Ausgabe 28 des "Journal of Advanced Nursing" nachzulesen.
Es verwundert immer wieder, dass man in einer modernen und äußerst aufgeklärten Zeit noch so viele Probleme mit Heilern und ihrer Tätigkeit hat. Die unzähligen verzerrten Berichterstattungen der Medienwelt verhelfen den Menschen nicht wirklich zu einer reellen Möglichkeit der objektiven Meinungsbildung, vielmehr sorgen sie dafür, dass Heiler einem klischeehaften und sehr fragwürdigen Bild unterworfen werden. Begeht ein Mediziner einen Kunstfehler, ist er eine unrühmliche Ausnahme. Ist ein einzelner Heiler unseriös, so sind oft alle Heiler gleich als schwarze Schafe stigmatisiert. Viele Vorurteile, Ängste und Ablehnung begleiten die Heiler unserer Tage. Mag es daran liegen, dass nicht sein kann, was nicht sichtbar scheint und dennoch so viel Gutes bewirkt?
Veröffentlicht von: Sebastian Lichtenberg Web: http://www.camelotakademie.de Kontakt: e-mail
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