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Felix Gottwald: Olympiaheld wurde in seiner Heimatstadt Zell am See gefeiert

Kategorie: Reise, Urlaub & Freizeit
Artikel veröffentlicht von: knoefler-journalist . media + communications GmbH


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'Es ist unglaublich - ich bin stolz, hier daheim zu sein': Doppel-Olympiasieger Felix Gottwald konnte es am Wochenende kaum fassen, mehrere tausend Menschen waren auf dem Stadtplatz seiner Heimatgemeinde Zell am See zusammengekommen, um 'ihren Felix' zu feiern. Gottwald war nicht nur einer der attraktivsten Sportler aus der österreichischen Delegation bei den gerade zu Ende gegangenen Winterspielen sondern auch der erfolgreichste: Bei seiner vierten Olympia-Teilnahme hat er gezeigt, was in ihm steckt. Während andere Top-Athleten dem großen Erwartungsdruck in Turin nicht standhalten konnten, räumte Gottwald richtig ab. Gleich drei Medaillen sicherte sich der 30-Jährige. Gold im Sprint, Gold in der Teamwertung und Silber im Einzelwettbewerb: So lautet die eindrucksvolle Bilanz des Mannes aus der wunderschönen Urlaubsregion rund um den Zeller See.

Nun ist Felix Gottwald am Ziel seiner Träume. Vor Beginn der XX. Olympischen Winterspiele war es sein größter Wunsch, mit Edelmetall zurückzukommen. Dass er in Zell am See jetzt gleich drei Trophäen vorzeigen konnte, hat ihn aber selbst überrascht: 'Es ist Gott sei Dank passiert und ich habe es einfach passieren lassen', sagte er. Die Freude darüber war ihm ins Gesicht geschrieben. Gratulationen gab es für den Olympia-Helden der Saison 2006 auch von seinen Mitbürgern und Sportkollegen Doris Günther und Hans Peter Steinacher. Steinacher, Doppel-Olympiasieger im Tornadosegeln, zollte dem 'Felix' Respekt. 'Bei dem Sport, den ich mache, muss man sich nicht so quälen und die Leistungsfähigkeit seines Köpers bis zum letzten ausreizen'. Auch Snowboarderin Doris Günther befand, dass man sich von Gottwald einiges abschauen kann. Sie verpasste das Treppchen beim olympischen Parallel-Riesentorlauf diesmal nur knapp, gibt aber nicht auf und will bei den nächsten Winterspielen in Vancouver eine Medaille holen.

Wie Günther und Steinacher hat auch Felix Gottwald seine Wurzeln in der Europa-Sportregion. Hier wurde er am 13. Januar 1976 geboren und bekam die Leidenschaft für den Wintersport damit fast automatisch in die Wiege gelegt. Auf Kitzsteinhorn und Schmittenhöhe machte er die ersten Gleitversuche mit Skiern unter den Füßen. Später entdeckte er das Langlaufen für sich und fand auch bei dieser Disziplin ideale Bedingungen in seiner Heimatregion: Ein Wegenetz von mehr als 40 Kilometern, verbunden mit dem gesamten Loipennetz des Pinzgaus, macht das Laufen hier zum wahren Genuss. Als sich Gottwald auch noch auf der Schanze als großes Talent entpuppte, war sein Weg als Nordischer Kombinierer vorgezeichnet. Schon 2002 reichte es in Salt Lake City zu drei Mal Bronze.


Kurzinfo Europa-Sportregion Zell am See-Kaprun:
Mit 13.500 Betten und zwei Millionen Übernachtungen jährlich gehört die Europa-Sportregion Zell am See - Kaprun zu den bedeutendsten Tourismus-Zentren Österreichs. Im Winter wie im Sommer bietet die Region ihren Gästen ein facettenreiches Freizeitangebot. Für Skifans hält man 130 Kilometer feinste Pisten in dickem Pulverschnee bereit. In den Sommermonaten besticht die Region mit idealen Bedingungen für über 40 Sportarten – vom Wandern und Golfen über das Radfahren und alle Wassersportarten bis hin zum Extremsport wie Canyoning und dem Sommerskiangebot auf dem Gletscher des Kitzsteinhorns. In den vergangenen Jahren fanden in der Europa-Sportregion zahlreiche Mountainbike Weltcup Rennen statt. Im Jahr 2002 war man Austragungsort der UCI Mountainbike Weltmeisterschaften.

Mehr Infos zur Region gibt es unter http://www.europasportregion.info


Veröffentlicht von: knoefler-journalist . media + communications GmbH
Web: http://www.knoefler-journalist.com
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