Erstaunlich – über die Hälfte aller Firmentexte im Internet Plagiate?Kategorie: Business & Wirtschaft Artikel veröffentlicht von: christoff berlage
Stichprobe mit bemerkenswertem Ergebnis
Chemnitz, 8.04.2008. Der Diebstahl von Eigentum ist kein Kavaliersdelikt, auch wenn es sich um geistiges Eigentum handelt. Trotzdem scheinen unzählige Unternehmen in Deutschland ohne Bedenken fremde Texte in ihre Webseiten hineinzukopieren. Eine stichprobenhafte Untersuchung von mehreren Branchen hatte zum Ergebnis, dass mehr als 50 % der überprüften Firmenhomepages Plagiatswarnungen auslösten. „Mit den heutigen Möglichkeiten im Internet haben wir die Branchen Webagenturen, Suchmaschinenoptimierer, Detekteien und mit einem Augenzwinkern auch Begleitservices untersucht", so die Texter Menzel & Berlage, selbst im Internet vertreten auf www.textologen.de
Durch die verschiedene Branchenauswahl sollte ein möglichst breiter Querschnitt durch die deutschen Internetseiten erreicht werden. Bei über 100 Stichproben hat der durchgeführte Test nicht den Anspruch vollständig oder repräsentativ zu sein, es geht eher um das Aufzeigen einer Tendenz.
Bis auf die Suchmaschinenoptimierer wiesen die Unternehmen im Branchenschnitt hohe Plagiatswarnungen auf. Wie kommt es zu so einer Warnung? „Wir haben uns auf bestimmte Suchwörter konzentriert und die ersten Ergebnisse auf Plagiate untersucht. So haben wir Seiten gefunden, die übereinstimmende Textpassagen aufweisen. Viele Unternehmen werden beklaut, ohne es zu merken", sagt Michael Menzel. Schließlich sind die Texte nicht nur Eigentum des Urhebers, sondern sie stellen auch einen bedeutenden Wert für die Kunden dar.
Die Textologen, Christoff Berlage und Michael Menzel, sind Anbieter von Texterstellung und Werbetexten. Unter http://www.textologen.de können interessierte Webseitenbetreiber ihre Texte auf Plagiats-Hinweise gratis checken lassen. Dazu einfach im Kontaktformular die URL hinterlassen und den Hinweis "Plagiatscheck" beifügen.
Verschenkte Wettbewerbsvorteile – nur die Suchmaschinenoptimierer sind sensibilisiert?
Der verschenkte / geklaute Wettbewerbsvorteil liegt nicht nur darin, dass eigens verfasste Produkt- und Leistungsbeschreibungen auch andere Wettbewerber für sich nutzen. Bekannte Suchmaschinen prüfen ebenfalls auf doppelten Content im Netz und stufen entsprechende Seiten im Sucherergebnis schlechter ein. Es liegt in der Natur eines Suchmaschinenoptimierers, diese Probleme zu kennen - daher auch das besonders gute Ergebnis in der durchgeführten Studie – „nur" 38,10% der Suchmaschinenoptimierer hatten Seiten, die Textcontent aufweisen, der in der gleichen Form schon auf anderen Seiten veröffentlicht wird. Den Vogel sozusagen abgeschossen haben die Begleitservices, 100% der Seiten wiesen Plagiate auf.
Die stichprobenhafte Studie kann unter www.textologen.de/texter-leistungen/plagiate-duplicate-content.html näher betrachtet werden.
Veröffentlicht von: christoff berlage Web: http://www.textologen.de Kontakt: e-mail
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