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Erektion dank starkem Beckenboden

Kategorie: Gesundheit
Artikel veröffentlicht von: Kathrin Grieder


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Eine Erektion ist das Resultat verschiedenster Mechanismen, die korrekt zusammenspielen müssen. Geschieht dies nicht, kann eine Impotenz die Folge sein und dem Mann das Sexualleben gehörig vergällen. Da das Phänomen immer mehr Männer im In- und Ausland betrifft, ist es wichtig, sich über die Ursachen einer ausbleibenden Erektion zu informieren und Strategien für die Behandlung zu entwickeln.

Dazu ist ein Blick auf den Beckenboden nötig, der in Potenzprobleme involviert sein kann. Wenn der Mann sexuell erregt ist, führt dies zu einer schnellen Ansammlung von Blut in den Schwellkörpern des Penis. Dieses wird durch die Muskeln im Beckenboden befördert, welche sich vom Steissbein bis zu den Schambeinen erstrecken. Die gleichen Muskeln sind auch für die Zurückhaltung des Blutes im Geschlechtsteil verantwortlich, was für dessen Verhärtung und Aufrichtung sorgt.

Die Muskulatur bleibt normalerweise bis zum Orgasmus abgespannt, nachdem eine schnelle Pulsierung durch ein progressives Entspannen abgelöst wird. Das Blut kann normalerweise erst dann wieder abfliessen, und die Erektion ist zu Ende. Funktionieren die von manchen Ärzten so genannten Potenzmuskeln nicht richtig, kommt meistens keine Erektion zustande, der Penis bleibt schlaff.

Für eine starke Erektion lohnt es sich deshalb, die Muskulatur im Beckenboden zu bearbeiten. Spezielle Therapieprogramme zeigen Männern, wie sie dabei vorgehen müssen. Zumeist handelt es sich um einfache Bewegungen, die fast überall durchgeführt werden können, ob zu Hause oder im Geschäft. Zwei bis höchstens drei mal die Woche sollte das Programm ausgeführt werden, um positive Resultate zu erzielen.

Im Beckenboden steckt quasi die Schaltzentrale der männlichen Genitalfunktionen, wozu auch eine starke Erektion gehört. Ist sie geschwächt, ist dies Nährboden für verschiedene Krankheiten: Inkontinenz, Prostatitis werden ebenso begünstigt wie auch ein vorzeitiger Samenerguss. Diese typischen Männerbeschwerden drücken auf das Selbstbewusstsein. Nicht selten leiden letztlich auf die Partnerinnen darunter. Es lohnt sich deshalb, nachdem man beim Arzt ernst zu nehmende Krankheiten ausgeschlossen hat, zu Hause der Gesundheit einen Dienst zu erweisen und den Beckenboden zu stärken.


Veröffentlicht von: Kathrin Grieder
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Über den Autor:
Kathrin Grieder, Medizinische Praxisassistentin
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