Add to My Yahoo!
RSS Feeds
Deutsch
English

Einlauf für den Darm bei Verstopfung

Kategorie: Gesundheit
Artikel veröffentlicht von: Kathrin Grieder


E-Mail Article
Print Article

Akute und chronische Obstipation (Fachbegriff für Verstopfung des Darmes) sind eines der klassischen Symptome bei Fehlernährung und mangelnder Flüssigkeitszufuhr. Auch Bewegungsmangel, Sorgen oder krankhafte Veränderungen im Darm können für das Phänomen verantwortlich sein. In allen Fällen liegt eine Störung im Stoffwechsel vor, was rasche Behandlung verlangt. Dazu kann beispielsweise ein speziell für den Selbstgebrauch geschaffener Einlauf benützt werden.

Bei akuter Verstopfung hat der Patient plötzliche Probleme mit Stuhlabgabe. Im verschärften Zustand können Schmerzempfindungen und ein geschwollener Bauch auftreten. Ein Klistier, wie es neuerdings im kommerziellen Vertrieb zum Hausgebrauch angeboten wird, hilft, die Situation schnell und wirkungsvoll zu entschärfen. Die betroffene Person kann sich das Gerät vorsichtig in den After einführen, um anschliessend körperwarmes Wasser in den Darm zu leiten. Die Flüssigkeit weicht den verhärteten Stuhl auf und erzeugt einen Druck auf den Schliessmuskel des Afters. Die Folge ist eine künstlich erzeugte Stuhlabgabe, welche die Verstopfung aus dem Darm evakuiert.

Ein Einlauf kann auch bei chronischer Obstipation erstaunliche Resultate zeigen. Von diesem Krankheitsbild wird gesprochen, wenn sich die Blockade des Darmes über mehrere Monate zieht. Der Stuhlgang bleibt öfters aus, ein starkes Pressen bei der Abgabe ist nötig, und auch danach bleibt ein Restgefühl im Körper bestehen. Indem man den Körper zu einer kontrollierten Ausscheidung bewegt, wird der Stoffwechsel reaktiviert und der Darm kann seine normale Tätigkeit wieder aufnehmen. Die Methode ist auf einfache Weise allein praktizierbar und macht den meist als unangenehm empfundenen Besuch beim Arzt überflüssig.

Das neue Gerät hat gute Chancen, klassische Techniken gegen Verstopfung (wie etwa orale Abführmittel oder strenge Ernährungsdiäten) zu verdrängen. Denn ein Einlauf wirkt schnell und direkt dort, wo es nötig ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Körper mit Nebenwirkungen belastet wird oder dass der gewünschte Effekt ausbleibt, sind deutlich geringer. Deshalb wird die Hausmethode zunehmend auch von Ärzten und Apothekern empfohlen und verdrängt die alten Mittel.

Kathrin Grieder, info@orgawell.ch


Veröffentlicht von: Kathrin Grieder
Kontakt: e-mail


Über den Autor:
Dieser Artikel darf von Dritten für die Inhalte von Newslettern oder Websitecontent verwendet werden. Voraussetzung für eine Veröffentlichung durch Dritte ist, die jeweilige Autoreninfo aus 'Über den Autor', unter jedem Artikel vorhanden, unverändert mit zu veröffentlichen. Ein Verstoß gegen diese Regel, verstößt gegen die Copyright-Bestimmung. Es wäre ebenfalls von Vorteil den Verfasser des Artikels per e-Mail zu informieren, wo sein Artikel veröffentlicht wurde.


Weitere Artikel von Kathrin Grieder: