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Ein Christ beantwortet Baden-Württembergs Einbürgerungstest

Kategorie: Religion
Artikel veröffentlicht von: Ingo Breuer


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Seit Jahresbeginn müssen sich in Baden-Württemberg Muslime, die sich um einen deutschen Pass bewerben, einem Gesinnungstest unterziehen - eine bundesweit bislang einmalige Prozedur. Das Stuttgarter Innenministerium hat zu diesem Zweck einen Gesprächsleitfaden entwickelt und an die 44 Einbürgerungsbehörden im Land verschickt. Die Antworten der Antragsteller werden protokolliert und müssen anschließend von diesen unterzeichnet werden. Falsche Angaben können noch Jahre später zum Verlust der Staatsangehörigkeit führen, heißt es im CDU-geführten Innenministerium. Der Leitfaden ist speziell für Einwanderer aus den 57 Staaten, die der Islamischen Konferenz angehören, konzipiert. Andere Einbürgerungswillige werden nur dann überprüft, wenn sie islamischen Glaubens sind oder Zweifel an ihrem Bekenntnis zum Grundgesetz bestehen. Ein solches müssen schon jetzt alle, die einen deutschen Pass beantragen, unterzeichnen.




Dieser Test richtet sich an muslimische Einbürgerungsbewerber in Baden-Württemberg. Aber im folgenden antworte ich als Christ auf die Fragen dieser Gesinnungsprüfung. Das schreibe ich, damit jeder erfahren kann, wo ein bekennender Christ mit seiner Gesinnung steht, damit niemand spekulieren oder vermuten muß, was ein Sünder denkt, der allein durch Gottes Gnade Vergebung erfahren hat und durch den Glauben von seiner Sünde gerechtfertigt wurde. Ich schreibe dies auch, weil Christen, die konsequent und echt sind, in Deutschland oft als "Fundamentalisten" und "Fanatiker" beschimpft werden und radikalen Moslems gleichgesetzt werden aus welchem Grund auch immer. Deshalb gebe ich hier eine Rechenschaft vom Glauben. Damit will ich ein öffentliches Bekenntnis vom Glauben an Jesus Christus ablegen. Ohne irgendwelche Schmeichelworte und Anbiederei an politische Korrektheit will ich aufzeigen, wie Christen in einer ähnlichen Situation für ihren Glauben stehen.



1. Frage:

Das Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland umfasst die Werteordnung des Grundgesetzes, die inhaltsgleich für alle Staaten der Europäischen Union gilt Dazu gehören unter anderem

- der Schutz der Menschenwürde

- das Gewaltmonopol des Staates, das heißt, außer dem Staat darf in der Bundesrepublik Deutschland niemand Gewalt gegen einen anderen anwenden, es sei denn in Notwehr. Der Staat selbst darf Gewalt nur auf Grund einer gesetzlichen Ermächtigung anwenden

- sowie die Gleichberechtigung von Mann und Frau.

Entsprechen diese Grundsätze Ihren persönlichen Vorstellungen?



Antwort:

Ja, da stimme ich mit Ihnen überein. Obwohl ich besorgt bin, daß in Deutschland die Würde der ungeborenen Kinder oft nicht geachtet wird. Der Staat, der sich rühmt, die "Würde des Menschen" zu schützen und Frauen zu mehr Chancen zu verhelfen, der sollte auch zusehen, daß ungeborene Kinder nicht im Mutterleib getötet werden und Frauen über die gesundheitlichen und psychologischen Folgen einer Abtreibung informiert werden. Was bisher geschieht, ist entwürdigend.

Ich bin froh, daß ich Notwehr anwenden darf. Selbstverteidigung ist wichtig. Unsere Gesetzgebung muß die Lage der Opfer von Verbrechen schützen und nicht die Täter. Insofern spricht auch Gottes Wort vom staatl. Gewaltmonopol: "Denn die, die Gewalt haben, sind nicht für die guten Werke ein Schrecken, sondern für die bösen. Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes, so wirst du Lob von ihr haben. Denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst: denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe für den, der Böses tut." Römer 13:3,4. Ich bete dafür, daß Gott der Bundesrepublik Weisheit gibt, Gutes vom Bösen zu unterscheiden, damit niemals irrtümlich Böses gelobt und Gutes bestraft wird. Was die Drangsalierung von Familien angeht, die Homeschooling praktizieren, bestraft der deutsche Staat

irrtümlich die Guten, während anderswo die Bösen gelobt werden. Wer also beansprucht, das Gewaltmonopol zu besitzen, der braucht einen guten Rechtssinn (Spr. 20:28;31:4,5). Ich bete, daß Gott Ihnen den schenkt.

Ja, ich stimme auch mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau überein, die im Grundgesetz seit 1949 verankert ist, obwohl ich hinzufügen muß, daß nach christlicher Sicht Mann und Frau gleichwertig sind, aber nicht gleichartig. Wer die Bibel liest, der muß sich im Klaren sein, daß es Unterschiede gibt. Die radikale egalitäre Sicht, wonach alle Unterschiede zwischen Mann und Frau beseitigt werden müssen, teile ich nicht. Was 1994 im Zuge der Verfassungsreform dem Grundgesetz hinzugefügt wurde, das lehne ich ab: "Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin." Damit wird dem Gesetzgeber ein unmißverständlicher Auftrag erteilt, sich in Familie einzumischen, und den Frauen den Feminismus quasi aufzuzwingen. Seitdem haben wir überall in Deutschland "Gleichstellungsbeauftragte". Ich persönlich würde dieses Amt sofort streichen, da es m. E. eine Verschwendung von Steuergeldern ist. Frauen solllen Entscheidungen für ihr Leben selber treffen, ohne sich von einer feministischen Beamtin bestimmen zu lassen, wie sie leben soll. Die Gleichstellungsbeauftrage wird ihrer Klientel auch nicht sagen, was in Sprüche 31:10-31 über die tugendsame Frau steht. Ebenso wird sie ihre Klientel nicht dazu anleiten, ihren Ehemann und ihre Kinder zu lieben oder ihr praktische Hinweise geben, wie sie besser den Haushalt organisieren kann. Beispiel. Die Stadt München verschwendet Gelder für ein "Handbuch Frauen in München". Darin wagt sich der Staat zu sagen, was eine Familie ist; was zu tun ist, wenn man lesbisch wird; wo man abtreiben lassen kann ... gespickt voll von diesem feministischen, linksliberalen Unfug. Da steht aber nichts Gutes, nichts Reines, nichts Tugendsames, nichts Ordentliches, nichts Heiliges. Das ist ein deutsches Armutszeugnis. Wir als Bibeltreue wollen Frauen und Männer zu einem heiligen Leben rufen und uns ganz klar von dem Unflat distanzieren, der von staatl. Stellen verbreitet wird und unsere Gesellschaft vergiftet.



2. Frage:

Was halten sie von folgenden Aussagen?

"Demokratie ist die schlechteste Regierungsform, die wir haben, aber die beste, die es gibt."

"Die Menschheit hat noch nie so eine dunkle Phase wie unter der Demokratie erlebt. Damit der Mensch sich von der Demokratie befreien kann, muß er zuerst begreifen, daß die Demokratie den Menschen nichts Gutes geben kann ..."



Antwort:

Beide Aussagen halte ich für falsch. Die dunkelste Phase, die die Menschheit je erlebt hat in den letzten 2000 Jahren war wohl das finstere Mittelalter zur Zeit des Heiligen Römischen Reiches. Da steckten geistl. u. weltl. Macht in einer unheiligen Ehe in einem Bett und breiteten Wilkür und Gier über Europa aus, und in dieser Zeit wurden die wahren Christen am schlimmsten verfolgt. Christen, die allein an Gottes Wort glaubten, wurden als Ketzer verfolgt und grausam getötet. Es wurde errechnet, daß die katholische Kirche im Mittelalter ca. 50.000.000 Christen tötete. Eine gute Quelle ist J.M. Carroll's Buch "The Trail of Blood".

Wenn Demokratie aber zur puren Mehrheitsherrschaft degradiert, dann ist auch sie keine gute Regierungsform. Vor Pontius Pilatus brüllte die Mehrheit "Kreuzigt ihn!" Es ist ein biblisches Prinzip und eine klare Feststellung, daß die Mehrheit nicht immer Recht hat. Deshalb muß es Gesetze geben, so daß nicht die Mehrheit, sondern das Recht regiert. Die Gründer der USA haben deshalb die Bezeichnung "Demokratie" gemieden und stets von einer "Republik" gesprochen. Demokratische Staaten bieten den Christen die meiste Glaubensfreiheit. Insofern hat die Demokratie den Menschen sehr viel Gutes gegeben. Demokraite ist aber bei weitem keine vollkommene Regierungsfrom. Es gibt Probleme. Wahlkämpfe werden nicht mehr mit Stimmen, sondern mit Geld und Medienmacht gewonnen. Die Gewaltenteilung wird überbrückt, indem sich Politiker aus allen Bereichen bestimmten Cliquen, Organisationen und Gruppen anschließen (Council on Foreign Relations, Trilateral Commission, Bilderberger, NGOs, etc.), so daß eine Politik über die Grenzen der Macht hinweg gemacht wird. Die Idee der Demokratie ist, daß alle Macht vom Volk ausgeht, und daß die gewählten Vertreter die Interessen des Volkes repräsentieren. Doch dies geschieht heute nicht mehr, denn immer mehr internationale Organisationen drängen auf unsere Regierung ein und diktieren, wie unsere Gesetze gemacht werden sollen. EU und UN habe ich nicht gewählt. Deren Interessen jucken mich nicht. Die deutsche Regierung muß die Interessen des deutschen Volkes repräsentieren und nicht die Interessen eines supranationalen Machtblocks. Demokratie heißt Selbstbestimmung und nicht Fremdbestimmung durch EU oder UN. Die EU hat nicht zu entscheiden, wer im Hamburger Hafen Frachtschiffe be- und entlädt. Das ist deutsche Souveränität, deutsche Hoheit, deutsche Angelegenheit, deutsche Entscheidung. Das gleiche gilt für die UN. Allerlei Burgen und Schlösser in Deutschland sind nun UNESCO-Welterbe. Dann treffen sich die UNESCO-Leute irgendwo in China und entscheiden, ob in der Nähe des Kölner Doms, ein Hochhaus gebaut werden darf oder nicht. Demokratie ist, wenn die Kölner diese Entscheidung selber treffen. Irgendein Chinese oder UN-Bürokrat braucht seine Nase nicht in hiesige Angelegenheiten zu stecken. Das wäre äußerst undemokratisch.



3. Frage:

In Filmen, Theaterstücken und Büchern werden manchmal die religiösen Gefühle von Menschen der unterschiedlichen Glaubensrichtungen verletzt. Welche Mittel darf der Einzelne Ihrer Meinung nach anwenden, um sich gegen solche Verletzungen seines Glauben zu wehren, und welche nicht?



Antwort:

Die Bibel beantwortet die Frage perfekt: "Ich will nichts Schändliches vor meine Augen stellen; das Tun der Abtrünnigen hasse ich, es soll mir nicht anhaften!" Psalm 101:3. Seit meiner Bekehrung 1995 beachte ich Filme, Theaterstücke und Bücher nicht mehr. Ich weiß nicht, wann ich das letze Mal einen Spielfilm im Fernseh gesehen habe. Das letze Theaterstück, das ich gesehen habe, war im Kölner Hänneschen-Theater, und das ist schon über 15 Jahre her. Die Zeit vergeht! Da bin ich froh, daß ich gläubig geworden bin an Jesus Christus, der mir ewiges Leben schenkt. Der Gedanke an die Vergänglichkeit und die Schnelle der Zeit würde mich sonst zutiefst deprimieren. Da wir die sündige Kultur von heute sehr aufdringlich ist und sich stets aufzwingen will, muß ich mich als Christ davon absondern. Lesen Sie Psalm 1 oder Römer 12:1,2 und 2. Korinther 6:14-18. Wenn meine religiösen Gefühle deutlich verletzt sind, dann spreche ich offen darüber, schreibe einen Protestbrief, mache einen Protestanruf, ignoriere die Quelle der Gefühlsverletzung und werde sie wahrscheinlich in Zukunft meiden. Gottlose Werbung muß in Deutschalnd beim Deutschen Werberat angemahnt werden. Was Rundfunk und Fernsehen betrifft, muß man sich an die Landesmedienanstalt wenden. Praktische Beispiele: Der Ford-Konzern in den USA unterstützt Schwulen-Gruppen. Ich fahre einen Ford Focus. Ich kann die Idee nicht leiden, daß ein Teil von dem Geld, das ich für den Ford bezahlt habe, auf das Konto von hartnäckigen Sündern geht, die sich widernatürlicher, perverser Lust hingeben. Ich will, daß mein Geld an Gerechte und nicht an Gottlose geht. Dafür gehe ich nicht arbeiten, um mein Geld indirekt an die Gottlosen zu schicken. Also Protestbrief an den Autohändler mit der Bitte, mir mitzuteilen, was Ford mit meinem Geld macht. Ich wollte ein Auto bezahlen und kein Hundegeld. Ebenso beteilige ich an einer Petition an Bill Ford (Vorsitzender des Ford-Konzerns) die Zahlungen an die Schwulen-Lobby einzustellen. Was macht Bill Ford? Er will Kosten einsparen. Dem Ford-Konzern geht es schlecht. 30.0000 Entlassungen und zahlreiche Werke in USA, Kanada und Mexiko will er innerhalb der nächsten Jahre schließen. Ich weiß, wo der liebe Onkel Bill Ford sparen. Keine Zahlungen an die Sodomisierer und Gomorrisierer unserer Gesellschaft. Bislang hat sich Ford noch nicht bewegt. Weiteres Beispiel: Eine Fernsehstation in Nashville, Tennesse strahlte Anfang Januar eine neue Serie namens "Das Buch Daniels" aus, indem Christen diffamiert, Gott gelästert und ein ganz widerlicher Lebensstil gezeigt wird. Mehr Infos gibt es auf http://www.afa.net. Ich kann das hier gar nicht erwähnen. Ich schreibe einen Protestbrief an die Fernsehstation. Ich erhalte eine Rückmeldung per E-Mail vom Chef-Nachrichtensprecher, der mir sagt, daß ich mit meiner Kritik warten soll, bis die erste Folge ausgestrahlt wird, dann werden wir weitersehen. Wenige Tage später, nach der Austrahlung der ersten Folge, wurde das Programm gestsrichen, weil sich so viel Protest gegen diese Serie erhoben hat. Die Leute wollten einfach keine Serie, die gegen Familie und Glaube hetzt, aber Schwule wie Heilige lobt. Die Station zog das Programm zurück. Ich schreibe an Dankbrief an die Fernsehstation und lobe die weise Entscheidung.



4. Frage:

Wie stehen Sie zu Kritik an einer Religion? Halten Sie diese für zulässig? Setzen Sie sich damit auseinander?




Antwort:

Sofern die Kritik ernst gemeint ist und einem ehrlichen, aufrichtigen Herzen entspringt, setze ich mich damit gerne auseinander. Kritik ist für mich immer ein indirekter Verbesserungsvorschlag. Wer aber Kritik an einer Religion übt aus purem Hohn, reiner Ignoranz oder einem kritiksüchtigen Geist, der braucht nicht zu erwarten, daß ich meine Zeit für solchen Unfug verschwende. Solche falsche Kritiker sind unbelehrbar. Wie ich auf Kritik reagiere, hängt sehr von dem Geist ab, in dem die Kritik geübt wird. Die Bibel sagt: "Die Lügenlippen sollen zum Schweigen gebracht werden, die frech reden gegen den Gerechten mit Hochmut und Verachtung!" Psalm 31:19. Ja zu konstruktiver Kritk! Nein zu frechem Bekritteln! Gerne können Menschen mich kritisieren, aber ich werde mich nicht auf Kritk an Gottes Wort einlassen. Ich bin kein Bibelkriitker. Vielmehr soll die Bibel mich kritisieren. Viele Leute können die Bibel nicht leiden, weil die Botschaft der Bibel sie kriitsiert. Die Bibel kritisiert uns Menschen als Sünder. Das verletzt das Ego des modernen humanistischen Deutschen, der an das "Gute" im Menschen glaubt. Und weil ihr erhabenes Ego so gekränkt wurde durch die Bibel, meinen sie dann, sie könnten Gott kritisieren und Ihm die Schuld für die eigenen Fehler zuschieben. Das könnte euch so passen! Mein Gott steht über jeder Kritik, und der Tag des Gerichts kommt, wo er jeden einzelnen Menschen persönlich kritisieren wird. Jemand mag meine Religion kritisieren, aber derjenige soll sich auch im klaren darüber sein, daß meine Religion ihn kritisieren mag.



5. Frage:

In Deutschland können politische Parteien und Vereine wegen verfassungsfeindlicher Betätigung verboten werden. Würden sie trotz eines solchen Verbots die Partei oder den Verein unterstützen? Unter welchen Umständen?




Antwort:

Grundsätzlich schätze ich die Arbeit des Verfassungsschutzes beim Kampf gegen Terrorismus und Kriminalität. Jeder Staat braucht Institutionen, die die öffentliche Ordnung und den Frieden sicherstellen. Falls es jedoch einmal soweit kommt, daß die Praxis des christlichen Glaubens in irgendeiner Form kriminalisiert wird, dann werde ich aber dennoch diesen Glauben bewahren und die entsprechenden Organisationen und Gemeinden unterstützen. Ich beobachte einen negativen Trend in Deutschland, nämlich die Kriminalisierung des Guten. Im November 2000 wurde das elterliche Züchtigungsrecht abgeschafft. Aber ich gehöre einer Gemeinde an, die glaubt und lehrt, daß Eltern gemäß der Bibel, ihre Kinder aus Liebe zu deren Wohl züchtigen dürfen und sollen. Oder wie erklären Sie sich die Bedeutung von Sprüche 28:15? "Rute und Strafe geben Weisheit; aber ein Knabe, sich selbst überlassen, macht seiner Mutter Schande." Hier gilt dann wieder Apg. 5:29: "Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen." Wenn in Deutschland die Glaubenspraxis bibeltreuer Christen weiter kriminalisiert wird, dann ist das ein Umstand, unter dem ich eventuell auch einen verfassungsfeindlichen Verein unterstützen könnte. Mein Gebet ist aber, daß es so weit in Deutschland nicht kommen wird. Aber es ist eine Gefahr, die im Zuge der Entchristlichung und des Werteverfalls denkbar ist. Radikale Schwulengruppen hätten keine Skrupel, bibeltreue Gemeinden als "verfassungsfeindlich" abzustempeln.




6. Frage:

Wie stehen sie zu der Aussage, daß die Frau ihrem Ehemann gehorchen soll und daß dieser sie schlagen darf, wenn sie ihm nicht gehorsam ist?




Antwort:

Bei bibeltreuen Christen ist es so, daß die Frau ihrem Ehemann gehorcht, und der Ehemann liebt seine Frau. Er wird seine Frau niemals schlagen. In nichtchristlichen Ehen ist es eher der Fall, daß die Frauen geschlagen werden, weil dort Rebellion statt Gehorsam und Lust statt Liebe herrscht. Die Bibel beantwortet ihre Frage treffend in Kolosser 3:18,19, Epheser 5:22-33. Kommt es zu Meinungsverschiedenheiten in der bibeltreuen Ehe, so werden diese nicht durch Schläge des Mannes bewältigt, sondern durch das "Wasserbad des Wortes". Sie haben ja soeben hoffentlich gelesen, daß die Beziehung zwischen Mann und Frau der Beziehung zwischen Christus und Gemeinde entspricht. Schlägt Christus seine Gemeinde? Schlägt er sein eigenes Fleisch? Nein, er heiligt und reinigt sie durch sein Wort. In der christlichen Ehe soll der Mann die Frau durch seine gebende Liebe und durch sein Wort reinigen und heiligen. In Offenbarung 2 u. 3 lesen Sie, wie Christus die Gemeinde tadelt und sie berichtigen will. Da gibt es aber keine Schläge!



7. Frage:

Halten Sie es für zulässig, daß ein Mann seine Frau oder seine Tochter zu Hause einschließt, um zu verhindern, daß sie ihm in der Öffentlichkeit, "Schande macht"?




Antwort:

Nein, das halte ich nicht für zulässig. Was wir für den Herrn tun, tun wir freiwillig mit freudigem Herzen und ohne Zwang.



8. Frage:

In Deutschland kann die Polizei bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Eheleuten einschreiten und zur Abwehr von weiteren Gefahren den Täter für einige Tage aus der Wohnung verweisen? Was halten Sie davon?




Antwort:

Das ist eine gute Lösung. Gewalt in der Ehe hat allerdings tiefere Wurzeln. Mit einem kurzen Verweis aus der Wohnung ist die Ehekrise meist nicht bewältigt. Ich persönlich wünsche mir, daß sich solche Leute zu Christus bekehren, damit Gottes Gnade und Liebe das Leben dieser Eheleute verändern und die harten Herzen erweichen kann. Hartherzigkeit ist ein großes Problem in der Ehe. Matthäus 19:8.



9. Frage:

Halten Sie es für einen Fortschritt, daß Männer und Frauen in Deutschland kraft Gesetzes gleichberechtigt sind? Was sollte der Staat ihrer Meinung nach tun, wenn Männer dies nicht akzeptieren?




Antwort:

Sicherlich ist es ein Fortschritt, daß Männer und Frauen gleichberechtigt sind in unserem Land. Vor dem Gesetz sollen alle Menschen gleich sein und fair behandelt werden. Jedoch bedeutet Gleichberechtigung nicht Gleichheit. Wir müssen uns daran gewöhnen, daß es Unterschiede gibt. Die Gleichberechtigung gibt dem Staat keinen Freibrief für Gleichmacherei. Die "Gleichschaltung" der Geschlechter ist eine pure feministische Fantasie, die zu immer mehr staatlicher Einmischung in Familie, individuelle Lebensplanung und Arbeitswelt führt. Als Christ weiß ich, daß es Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt. Der Schöpfer verfolgt unterschiedliche Absichten für die Geschlechter. Das sollten wir respektieren anstatt entgegen den Absichten des Schöpfers leben. Die Frau wurde als Gehilfin des Mannes geschaffen. 1. Mose 2:18. Die Frau ist um des Mannes willen geschaffen. 1. Kor. 11:9. Ich werde dem Wort Gottes nicht widersprechen. Das egalitäre Unisex-Weltbild lehne ich ab. Es ist nicht recht, wenn heute Frauen immer mehr wie Männer werden und Männer die Eigenschaften von Frauen annehmen. Die Bibel warnt davor in 1. Korinther 6:9 und nennt diese verweiblichten Männer Weichlinge. Es ist nicht die Aufgabe des Staates, Frauen für ein bestimmtes Lebensbild zu manipulieren. Die gleichberechtigte Frau macht ihre eigenen Entscheidungen und läßt sich nicht von staatlich geförderter feministischer Propaganda manipulieren. Die gleichberechtigte Frau kann sich frei dazu entscheiden, sich zu Jesus Christus zu bekehren und ein siegreiches Leben im Glauben zu führen gemäß dem, was Gottes Wort über das Frauentum sagt. Sprüche 31 ist auch für christliche Frauen von heute ein guter Maßstab. Fazit: Gleichberechtigung: Ja! Gleichmacherei: Nein!




10. Frage:

In Deutschland kann jeder bei entsprechender Ausbildung nahezu jeden Beruf ergreifen. Was halten Sie davon? Sind Sie der Meinung, daß bestimmte Berufe nur Männern oder nur Frauen vorbehalten sein sollen? Wenn ja, welche und warum?




Antwort:

Jeder sollte den Beruf ergreifen, wo er durch seine Arbeit dem Herrn wohlgefallen und dienen kann. Wir sollen alles zur Ehre Gottes tun. 1. Kor. 10:31. Also muß sich der Christ/die Christin bei der Berufswahl die Frage stellen: Ehre ich Gott durch diese Arbeit? Es hat sich ergeben, daß manche Berufe mehr von Männern und manche Berufe mehr von Frauen gewählt werden, weil sie mehr der jeweiligen Natur von Männern und Frauen entsprechen. Das ist zu respektieren und zu akzeptieren. Da die Frau als das "schwächere Werkzeug" beschrieben wird in 1. Pe. 3:7, ist es nicht verwunderlich, daß nur wenige Frauen als Bauarbeiterin arbeiten. Versuchen wir also nicht, Unterschiede zwischen den Geschlechtern wegzudiskutieren oder durch staatliche Sanktionen, Umerziehung, Propaganda oder Zwang abzuschaffen. Wenn eine Frau lieber Lehrerin oder Krankenschwester werden will anstatt Bauarbeiterin oder LKW-Fahrerin, dann ist die Entscheidung zu respektieren. Aber es gibt einige blauäugige, feministische Idealisten, die können sich die Unterschiede zwischen den Geschlechtern nicht eingestehen und wollen meine Steuergelder verschwenden, um Frauen dazu anzustiften, eine Arbeit aufzunehmen, die ihnen gar nicht paßt - aus dem einzigen Grund, daß man "Männerdomänen" abschafft. Die Berufswahl ist eine Entscheidung die hoffentlich jeder unter Gebet mit Gottes Führung und mit kluger Weisheit macht.




11. Frage:

Welche Berufe sollte Ihrer Meinung nach eine Frau auf keinen Fall ausüben? Hätten Sie bei bestimmten Berufen Schwierigkeiten, eine Frau als Autoritätsperson anzuerkennen?




Antwort:

Zur ersten Frage möchte ich sagen: Niemals solche Berufe, die die Frauen entehren wie etwa u. a. Foto-Model oder Prostitution, die ja in Deutschland seit 01.01.2002 nicht mehr sittenwidrig sondern leider als Beruf (Dienstleistung) anerkannt ist. So etwas verletzt das "Anstandsgefühl aller billig und gerecht Denkenden" (Reichsgericht, 1901). Zur zweiten Frage möchte ich sagen: Hätten Sie in ihrem Beruf Schwierigkeiten, einen bibeltreuen, konservativen, betenden, eifrigen, ernsten, bekennenden, freimütigen christlichen Mann als Autoritätsperson anzuerkennen?




12. Frage:

In Deutschland kann jeder selbst entscheiden, ob er sich lieber von einem Arzt oder von einer Ärztin behandeln läßt? In bestimmten Situationen besteht diese Wahlmöglichkeit jedoch nicht: Notfall, Schichtwechsel im Krankenhaus. Würden Sie sich in einem solchen Fall auch von einer Ärztin (männlicher Einbürgerungsbewerber) oder einem Arzt (Einbürgerungsbewerberin) untersuchen oder operieren lassen?




Antwort:

Grundsätzlich ist es mir egal. Hier geht es um die Fachkompetenz und nicht um das Geschlecht. In der Vergangenheit habe ich aber mit Ärzten bessere Erfahrungen gemacht als mit Ärztinnen. Meine Ehefrau hat schlechte Erfahrungen mit Zahnärztinnen gemacht und bevorzugt einen Zahnarzt.







13. Frage:

Man hört immer wieder, daß Eltern, ihren volljährigen Töchtern verbieten, einen bestimmten Beruf zu ergreifen oder einen Mann ihrer Wahl zu heiraten. Wie stehen Sie persönlich zu diesem Verhalten? Was würden Sie tun, wenn Ihre Tochter einen Mann anderen Glaubens heiraten oder eine Ausbildung machen möchte, die ihnen nicht gefällt?




Antwort:

Aufsässigkeit gegen Eltern ist heute ein großes und nicht zu unterschätzendes Problem. Die Gottlosigkeit unserer Kultur fördert überall den Zerfall der Familie. Stolz und Selbstsucht zerstören viele familiäre Beziehungen. In gesunden, stablien Beziehungen wird zwar eine volljährige Tochter eine eigene Entscheidung treffen, aber den Rat der Eltern zu hören, kann nicht schaden. Eltern werden sich offen gegenüber der Tochter aussprechen. Hoffentlich hat die Tochter gelernt, Entscheidungen gemäß Gottes Wille und Gottes Wort zu treffen und nicht nach dem eigenen Gutdünken und dem eigenen Bauch. Römer 12:1-3. 1. Joh. 3:22. Ist die Tochter volljährig und lebt sie nicht mehr im Elternhaus, dann muß sie sich im klaren darüber sein, daß jede Entscheidung Konsequenzen mit sich bringt, d. h., wenn sie gegen das Wort Gottes und gegen den guten Rat der Eltern angeht, dann kann dies zu einer vermiesten Zukunft und einem verschwendeten Leben führen. Wer sät, muß auch ernten. "Feine Klugheit schafft Gunst; aber der Verächter Weg bringt Wehe." Sprüche 13:15. Viele Leute verachten Gott und den göttlichen Rat, und dann gerät ihr Leben auf die schiefe Bahn. Dann bleibt nur zu hoffen, daß Gott sie bricht und sie gebrochen zurückkehren wie der verlorene Sohn zum Vaterhaus. Da werden sie mit Liebe empfangen. Das gilt auch für die von Ihnen beschriebene "verlorene Tochter".







14. Frage

Was halten Sie davon, daß Eltern ihre Kinder zwangsweise verheiraten? Glauben Sie, daß solche Ehen mit der Menschenwürde vereinbar sind?




Antwort:

Eine Zwangsheirat ist Unfug. Allerdings sollten die Kinder genügend Vernunft haben, die Wahl des Ehepartners der Führung Gottes anzuvertrauen und auch den Rat der Eltern zu achten. "Haus und Güter vererben die Eltern; aber ein vernünftiges Weib kommt vom Herrn." Sprüche 19:14.



15. Frage:

In Deutschland gehört der Sport- und Schwimmunterricht zum normalen Schulunterricht. Würden Sie Ihre Tochter daran teilnehmen lassen? Wenn nein: Warum nicht?




Antwort:

Ich habe etwas gegen Sammelumkleiden, wo sich zu freizügig entblößt wird. Da werden Schamgefühle verletzt. Gerade bei den Mädchen aber ist es wichtig, daß im Charakter Schamhaftigkeit und Zucht (1. Tim. 2:9) bewahrt werden. Meine Gegenfrage lautet also: Was tun die Schulen, um diese Schamhaftigkeit und Zucht zu bewahren?

Ordentliche Schwimmanzüge, die die Blöße des Körpers vollständig bedecken, gibt es hier:

http://www.wholesomewear.com




16. Frage

Wie stehen Sie dazu, daß Schulkinder an Klassenausflügen und Schullandheimausflügen teilnehmen?




Antwort:

Als ich selber zur Grundschule ging, haben wir oft Wanderungen gemacht. Das war sehr gut. Da herrschte ein gewisser Anstand und eine gute Disziplin. Das Erkunden einer Waldlandschaft oder eines Steinkohlewerkes war interessant. Ab der 5. Klasse und aufwärts wurden die Schulausflüge oft zu Schulausschweifungen und waren gespickt mit Disziplinlosigkeit, frechem Egoismus und wurden teilweise zu Saufgelagen. Meine letzte Klassenfahrt war kurz nach meiner Bekehrung 1995 nach Florenz. Ich wünschte, ich hätte früher zu Jesus gefunden. Sämtliche Klassenkameraden gingen abends in Diskotheken, Kneipen und was-weiß-ich-wo. Ich blieb auf dem Zimmer und las die Bibel und hörte Predigtkassetten oder ging allein spazieren. Hätte ich ein wenig früher zu Jesus gefunden, dann wäre dies meine erste "Missionsreise" geworden. Dann hätte ich mir mehrere tausend italienische Traktate mitnehmen können und die abends an den Straßen und Plätzen abverteilt. Wir besichtigten den Florenzer Dom und allerlei Kirchen und Kathedralen und ich fragte mich: Warum gucken diese Lehrer und Schüler auf diese Fresken und Gemälde in den Kirchen, aber die Botschaft, die darin verkündigt wird, glauben sie nicht? Wie blind kann ein Mensch sein? Sie gehen durch all diese geistlichen Gebäude, aber sie haben selber nicht genug geistliches Leben, um eine Eintagsfliege am Leben zu halten. Sie starren auf Gemälde mit Szenen aus der Bibel, aber Gott haben sie nicht vor Augen. Wenn man ihnen etwas direkt aus der Bibel zeigt, halten sie sich für zu klug, um es zu beachten. Offensichtlich sehen sie in diesen kirchlichen Kunstwerken nur den "kulturellen Wert", aber den Glauben verleugnen sie. Neben der Gefahr der geistlichen Verwahrlosung können Klassenausflüge auch zu einer Kostenbelastung für die Eltern werden. Wer also nicht am Klassenausflug teilnimmt - sei es aus Glaubensgründen oder finanziellen Gründen -, der soll bloß nicht von Mitschülern oder Lehrern verachtet werden. Das muß ohne Kommentar respektiert werden. Ansonsten haben die Schulen ein Problem. Die Elternautorität allein regelt, ob ein Schulkind an einem Ausflug teilnimmt oder nicht. Wenn ein Schulkind bekehrt ist und einen brennenden Eifer für Jesus hat und an einer Klassenfahrt nach Paris teilnehmen kann, dann möge dieses Schulkind diese Fahrt als Missionsreise verstehen: Verteil Traktate! Predige auf den Straßen und Plätzen wie Paulus in Athen (Apg. 17:17-34)! Nutze jede Gelegenheit zum Zeugnis für Jesus! Wenn Mitschüler an sündhafte Orte gehen, geh nicht mit. Du brauchst gar nichts zu sagen. Die Tatsache, daß du dich absonderst, verurteilt die anderen schon in ihrem Herzen.




17. Frage:

Ihre volljährige Tochter/Ihre Frau möchte sich gerne so kleiden wie andere deutsche Mädchen und Frauen auch. Würden Sie versuchen, das zu verhindern? Wenn ja: Mit welchen Mitteln?




Antwort:

Eigentlich sollte die Tochter so erzogen sein, daß sie so etwas gar nicht erst möchte. Bei Christen reicht Kleidung stets "über die Knie". Auch im Urlaub! Wir wollen nicht aussehen, wie die gottlosen Frauen in Jesaja 47:2,3, 3:16-26. Was haben wir damit zu tun, was "andere deutsche Mädchen und Frauen" tun? Es ist ein ganz wichtiges Prinzip des Glücklichseins, daß wir uns nicht mit anderen Leuten vergleichen. Die Tochter sollte über folgende Dinge informiert sein: http://www.solidrockfaith.com/schicklich.html

Zum nächsten Familienfest gibt es ein Geschenk. Wir werden angemessene Kleidung bestellen bei:

http://www.modestapparelusa.com

Mich persönlich ärgert, daß einem die Mode in der Gesellschaft so aufgezwungen wird. Ich persönlich wäre dafür, daß es wieder in Mode kommt, daß Männer wieder Hüte und ordentliche Anzüge tragen. Mir persönlich gefallen Männerhüte. Ich habe keinen religiösen Grund dafür. Als Kind hat mir das immer gefallen, daß meine Opas vor dem Spazierengehen oder vor der Arbeit immer einen Hut angezogen haben. Bei dem kalten Winter in Deutschland sollte man einen Hut tragen.




Frage:

Bei Einbürgerungsbewerberinnen: Ihre Tochter möchte sich gerne so kleiden wie andere deutsche Mädchen und Frauen auch, aber Ihr Mann ist dagegen. Was tun Sie?




Antwort:

-




19. Frage:

Ihre Tochter/Schwester kommt nach Hause und erzählt, sie sei sexuell belästigt worden. Was tun sie als Vater/Mutter/Bruder/Schwester?




Antwort:

Ich schalte die Polizei ein.




20. Frage:

Ihr Sohn/Bruder kommt nach Hause und erzählt, er sei beleidigt worden. Was tun sie als Vater/Mutter/Bruder/Schwester?




Antwort:

Die Bibel sagt: "Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, bittet für die, die euch beleidigen und verfolgen." Matthäus 5:44.




21. Frage:

Erlaubt das Grundgesetz Ihrer Meinung nach, seine Religion zu wechseln, also seine bisherige Glaubensgemeinschaft zu verlassen und ohne Religion zu leben oder sich einer anderen Religion zuzuwenden? Was halten sie davon, wenn man wegen eines solchen Religionswechsels bestraft würde (z. B. mit dem Verlust des Erbrechts)?




Antwort:

Das Grundgesetz steht für Glaubens- und Gewissensfreiheit. Religionswechsel im Islam, Hinduismus sowie in vielen anderen Religionen führen oft zur Enterbung. Selbst in christlichen Kreisen, wird oft der Religionswechsel leider emotional und auch finanziell abgestraft in manchen Familien und Kirchen. Selbst christliche Gemeinden machen den Fehler und locken neue Mitglieder mit übertriebener Freundlichkeit und dem Verweis auf die "Glaubensfreiheit", aber wer dann die Gemeinschaft verläßt, der wird nach der Devise "Willst du nicht mein Bruder sein, schlag ich dir den Schädel ein!" behandelt. Und leider habe ich in ganz bibelfrommen Kreisen beobachtet, wie man Gott als verlängerte Faust benutzen kann, denn da heißt die Devise natürlich: "Willst du nicht mein Bruder sein, schlägt Gott dir den Schädel ein." Leider können sich viele Christen nicht wie der Vater aus Lukas 15:11-32 verhalten, und damit verspielen sie jede Chance auf eine mögliche Rückkehr des Verlorenen. Im Bereich Religionswechsel gibt es bei Christen viele fromme Sünden die noch bekannt und vergeben werden müssen. Natürlich sind Religionswechsel manchmal töricht und dumm, aber mit Strafe kann man da nichts erreichen. Da muß man die Hände raushalten und Gott strafen lassen, sofern Er nach Seinem Willen strafen will gemäß Römer 12:19.




22. Frage:

Sie erfahren, daß Leute aus Ihrer Nachbarschaft oder aus Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis einen terroristischen Anschlag begangen haben oder planen. Wie verhalten sie sich? Was tun sie? (Hinweis für die EBB: Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Dr. Nadeem Elyas, hat im ZDF am 15.07.2005 - nach den Anschlägen in London - erklärt, die Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden sei für Muslime "ein islamisches Gebot und kein Verrat!")




Antwort:

Ich melde dies umgehend der Polizei. Mit meinem winzig kleinen Diktiergerät, mit dem ich Gespräche unbemerkt aufnehmen kann, könnte ich sogar noch belastendes Beweismaterial liefern. Ich wünschte, ich könnte die islamistische Szene besser aushorchen auf den Aufenthaltsort möglicher Terroristen. Dafür gibt es nämlich riesige Belohnungen:

http://www.fbi.gov/mostwant/terrorists/fugitives.htm

Für den Fang von Osama Bin Laden gibt es $27,000,000! Das Geld kann ich sehr gut gebrauchen. Da wundere ich mich, ob sich bisher schon einige Abenteuerurlauber auf eigene Faust auf die Suche nach diesem Verbrecher gemacht haben?




23. Frage:

Sie haben von den Anschlägen am 11. September 2001 in New York und am 11. März 2004 in Madrid gehört. Waren die Täter in Ihren Augen Terroristen oder Freiheitskämpfer? Erläutern Sie ihre Aussage.




Antwort:

Sie waren nicht nur Terroristen, sondern hirn-, charakter- und gewissenlose Feiglinge. Diejenigen, die noch leben, müssen ohne langen Prozeß umgehend, hart und abschreckend bestraft werden.




24. Frage:

In der Zeitung wird manchmal über Fälle berichtet, in denen Töchter oder Ehefrauen von männlichen Familienangehörigen wegen "unsittlichen Lebenswandels" getötet wurden, um die Familienehre wieder herzustellen. Wie stehen Sie zu einer solchen Tat?




Antwort:

Wenn man einer Religion anhängt, die einen unbarmherzigen, rachsüchtigen und niemals vergeben wollenden Götzen verehrt, dann endet man in solch einem Schlamassel. Die Bibel sagt: "Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit." 1. Johannes 1:9. Die Hure Rahab (Hebräer 11:31) wurde gerechtfertigt trotz ihrer unsittlichen Vergangenheit.




25. Frage:

Was halten sie davon, wenn ein Mann in Deutschland, mit zwei Frauen gleichzeitig verheiratet ist?




Antwort:

Kein Standesamt sollte so etwas anerkennen! Die Schöpfungordnung Gottes erfordert die Monogamie: "Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen; und die ZWEI werden ein Fleisch sein. So sind sie nicht mehr ZWEI, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, daß soll der Mensch nicht scheiden!" Matthäus 19:5,6.




26. Frage:

Wie beurteilen Sie es, wenn ein verheirateter Mann aus Deutschland in seinen früheren Heimatstaat fährt und dort ein zweites Mal heiratet?




Antwort:

Solch ein Mann wäre besser nie nach Deutschland gekommen, sondern in der Heimat geblieben. Womöglich wünscht sich so ein Mann auch noch, diese zweite Frau auf die Lohnsteuerkarte eintragen zu lassen, um dann noch weniger Steuern zu bezahlen. Am deutschen Zoll sollten all solche Illusionen enden. In Deutschland gilt Monogamie.




27. Frage:

Manche Leute machen die Juden für alles Böse in der Welt verantwortlich und behaupten sogar, sie steckten hinter den Anschlägen vom 11. September 2001? Was halten Sie von solchen Behauptungen?




Antwort:

Das Gegenteil ist der Fall. Die Juden sind das Volk, durch welches Gott die Welt gesegnet hat. Jesus sagt, daß das Heil aus den Juden kommt. Joh. 4:22. Ohne das Geschlecht der Juden, würde es keinen Heiland und kein Heil für uns geben, d. h., die gesamte menschliche Rasse würde komplett zur Verdammnis in den Feuerpfuhl fahren. Die Behauptungen gegen die Juden sind also kompletter Unfug. Jesus war ein Jude, die Apostel waren Juden, und die erste Gemeinde in Jerusalem war rein jüdisch. Erst nachdem die Juden den Stephanus steinigten kamen Heiden in die Gemeinde. Die erste Gemeinde, die aus Juden und Heiden besteht, ist die Gemeinde in Antiochien. Dort würden die Jünger Jesu zuerst Christen genannt. Siehe Apg. 11. Alle Bücher der Bibel wurden von Juden geschrieben. Ihnen würden die Aussprüche Gottes anvertraut. Römer 3:1. Gott hat die Juden nicht verstoßen (Römer 11:2), denn Er hat Sie zu einem bestimmten Schicksal vorherbestimmt (Römer 11:25-28, Hesekiel 36,37, Sacharja). Es ist zu bedauern, daß die Juden bislang noch nicht den Herrn Jesus als ihren Messias angenommen haben. Aber wenn Sie die soeben zitierten Bibelstellen gelesen haben, dann wissen Sie jetzt, daß sie ihn zukünftig einmal annehmen werden. Selbst der Herr Jesus sprach davon in Matthäus 23:39 und 26:64. Jetzt leben wir noch in den Zeiten der Heiden (Lukas 21:24) und da gibt es immer wieder feindselige Übergriffe auf die Juden (Paradebeispiel Haman im Buch Esther) und da gibt es immer wieder dumme Theorien, die die Juden zum Sündenbock machen.




28. Frage:

Ihre Tochter bewirbt sich um eine Stelle in Deutschland. Sie bekommt jedoch ein ablehnendes Schreiben. Später erfahren Sie, daß eine Schwarzafrikanerin aus Somalia die Stelle bekommen hat. Wie verhalten Sie sich?




Antwort:

Meine Tochter soll sich anderswo bewerben. Ich hoffe, daß das jeweilige Unternehmen eine faire Entscheidung gemacht hat, die auf beruflicher Qualifikation beruht und nicht auf dem Eindruck des Bewerbungsfotos. Aber mit Absagen muß man rechnen.




29. Frage:

Stellen Sie sich vor, Ihr volljähriger Sohn kommt zu Ihnen und erklärt, er sei homosexuell und möchte gerne mit einem anderen Mann zusammenleben. Wie reagieren Sie?




Antwort:

Ich wäre sehr betrübt und voll von Trauer wegen seiner Sünde. Die Bibel sagt: "Ich habe keine größere Freude als die, daß ich höre, wie meiner Kinder in der Wahrheit wandeln." 3. Joh. 4. Umgekehrt kenne ich keine größere Betrübnis, als zu sehen, wie ein Kind sich in Unwahrheit und Verirrung der Sünde verläuft. Ich würde fasten und beten für solch einen Sohn. Was tat Hiob für Seine Söhne? Hiob 1:5! Falls dieser Sohn noch im Elternhaus wohnt, müßte er wohl ausziehen. Allein schon aus Gründen der Hygiene. Selbst wenn ein Sohn diesen Irrweg geht, würde ich mich in meinem Glauben und in meinen Überzeugungen nicht ändern. Sünde bleitb Sünde, auch wenn geliebte Familienmitglieder drin verwickelt sind. Manche Leute richten mit unterschiedlichem Maß, wenn geliebte Angehörige in Sünde stecken. Nicht mit mir. Dieser Sohn wird zwar weiter geliebt, aber ich werde ihn wissen lassen, daß seine Sünde in Gottes Augen ein Greuel ist, und wer so sät, wird entsprechend ernten. Es ist schlimm, daß viele Leute es in Kauf nehmen für ein bißchen Vergnügen der Sünde, die ganze Ewigkeit in Höllenqualen zu verbringen.



30. Frage:

In Deutschland haben sich verschiedene Politiker öffentlich als Homosexuelle bekannt. Was halten Sie davon, dass in Deutschland Homosexuelle öffentliche Ämter bekleiden?




Antwort:

Das ist nicht gut, weil die Sünde der Homosexualität Anzeiger eines gottlosen gesellschaftlichen Klimas ist und vom Abfall von Gott zeugt. Sehen Sie einmal in Römer 1:26-32 und Hesekiel 16:48,19, welche anderen Sünden mit Homosexualität verbunden sind. Wollen wir solche Zustände? Gott kann so etwas nicht segnen! Gott segnet die Nation nicht, die sich solcher Sünde rühmt. An Sodom und Gomorra sehen wir, was Gott von dieser Sünde hält. Ich denke, wir brauchen Leute in öffentlichen Ämtern, die Gott fürchten, Sein Wort achten, christlichen Charakter haben, einer lokalen Gemeinde angehören, einen Sinn für das Recht haben und sich vom Alkohol enthalten (Sprüche 30:4,5: Alkoholkonsum trübt Rechtssinn). Homosexuelle sind sehr negativ gegenüber Christen eingestellt und leben in bewußter Auflehnung gegen Gott, und wenn solche Leute öffentliche Ämter bekleiden, sehe ich das als Gefahr für meine religiöse Freiheit und für unser Land. Auch steht die Würde von Ehe und Familie in Gefahr. Deutschland kann es sich nicht erlauben, noch familien- und kinderfeindlicher zu werden. Homosexuelle in öffentlichen Ämtern wollen z. B., daß ein homosexuelles Paar ein Kind adoptieren kann. Solche Zustände sollten wir vermeiden. Kinder brauchen Eltern. Eltern bedeutet: Mutter und Vater. Niemals "Mutter" und "Mutter" oder "Papa" und "Papa". Ich würde niemals für einen homosexuellen Politiker wählen. Ich werde jede Predigtkanzel in Deutschland, die mir offensteht, nutzen, um gegen solche Sünde zu zeugen und zu mahnen.







Erklärung des Einbürgerungsbewerbers

Meine Antworten und Erläuterungen zu den gestellten Fragen sind korrekt wiedergegeben und entsprechen, und entsprechen meiner tatsächlichen inneren Einstellung. Ich hatte keine Schwierigkeiten, die Fragen zu verstehen; soweit ich sie nicht gleich verstanden haben, wurden sie mir so erklärt, daß ich alles verstanden habe.




Ich wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, daß unwahre Angaben als Täuschung der Einbürgerungsbehörde gewertet werden und – auch noch nach Jahren – zur Rücknahme der Einbürgerung führen können, selbst wenn ich dadurch staatenlos werde.




Ort, Datum, Unterschrift

Musterstadt, 17.02.2006, INGO BREUER


Veröffentlicht von: Ingo Breuer
Web: http://www.GuteBotschaft.com
Kontakt: e-mail


Über den Autor:
Ingo Breuer. geb. 1977, deutscher Staatsbürger wohnhaft in den USA, Inndustriearbeiter und Baptistenprediger.
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