Die Wasserpfeife - Rauchen für GenießerKategorie: Tipps Artikel veröffentlicht von: Alexander Schmidt
Um eine Wasserpfeife anzuwenden, wird das Wassergefäß, welches auch als Vase bezeichnet wird, gefüllt und die Rauchsäule auf dieses gesteckt bzw. geschraubt. Das Rohr muss dicht mit der Gefäßöffnung abschließen und etwa zwei bis drei Zentimeter in das Wasser ragen. Anschließend wird der Tabakkopf mit 5 bis 10 Gramm Wasserpfeifen-Tabak am Ende des Aufsatzes befüllt. Es gilt zu beachten, dass mindesten ein halber Zentimeter Raum zwischen Tabak und Alufolie gelassen wird. Somit verbrennt der Pfeifentabak nicht. Der gefüllte Tabakkopf wird mit gelochter und mehrfach gefalteter Alufolie abgedeckt. Ein Metallsieb gilt als Alternative zur Alufolie und wird bei der Lieferung der Wasserpfeife dieser beigelegt.
Ein Stück glühende Kohle wird auf die Alufolie gelegt. Falls der Tabak nicht aromatisiert ist, kann die Kohle auch direkt auf diesen gelegt werden. Die glühende Kohle führt dazu, dass die im Tabak enthaltende Feuchtigkeit in Verbindung mit den Aromastoffen zunächst erhitzt wird und im Anschluss verdampft. Der Unterdruck in der Flasche, welcher durch das Saugen am Mundstück der Wasserpfeife entsteht, wird durch den blubbernden Rauch aus dem Rohr ausgeglichen. Somit wird der Pfeifentabak nicht sofort verbrannt – er dünstet aus. Durch den verhältnismäßig sehr langen Weg, den der Rauch durch das Rohr, das Wasser und den Schlauch zurücklegt, ist der aromatische Rauch einer Wasserpfeife wesentlich angenehmer und kühler als der einer Zigarette oder einer Tabakpfeife. Falls die Vase (oder Bowl) in einen Behälter mit zerkleinertem Eis gestellt wird oder direkt Eis ins Wasser der Bowl gegeben wird, verstärkt sich der angesprochene, kühlende Effekt enorm. Manch eine Wasserpfeife weist besondere Behälter an der Rauchsäule auf, die für die Zufuhr von Eis genutzt werden können.
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