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Die schwierige Frage nach Gerechtigkeit – und was die Philosophie dazu sagt

Kategorie: Kultur
Artikel veröffentlicht von: Renate Miethner


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"Die Gerechtigkeit ist nichts anderes als die Nächstenliebe des Weisen", so formuliert es der Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz. Doch was ist Gerechtigkeit im allgemeinen Verständnis heute wirklich? Allen kann man nicht gerecht werden, heißt es. Auf der anderen Seite soll niemandem Unrecht widerfahren, und niemand soll zu kurz kommen. Das Bestreben, gerecht zu handeln, spielt schon bei alltäglichen Entscheidungen eine gewichtige Rolle - wenn auch nicht immer eine bewusst erkannte, sei es im privaten oder familiären Umfeld, sei es im Berufsleben oder im Umgang mit völlig Fremden. Nach welchem Maßstab sollen und können sogenannte sozialverträgliche Entlassungen zum Beispiel vollzogen werden? Bei Justizprozessen und -urteilen ist oftmals die Rede davon, dass Recht und Gerechtigkeit nicht automatisch auch immer in eins fallen müssen. Besteht überhaupt die Möglichkeit, dass es zu Lebzeiten einzelner Personen völlig gerecht zugeht? Lässt sich dies vielleicht mit Hilfe einer mathematischen Gleichung darstellen und klären? Oder ist Gerechtigkeit ein Ideal, auf dessen Erreichung oder Erzielung oder Eintreten wir berechtigt und mit guten Gründen hoffen dürfen, und dessen Verwirklichung aber dem endlichen Dasein einzelner Menschen nicht vergönnt ist? Und woher bestimmt sich überhaupt, was denn nun gerecht sei?

Das Bedürfnis nach Beantwortung und Diskussion solcher und ähnlicher grundsätzlicher Fragestellungen wird oftmals übersehen. Dabei ist seine Gewichtung alles andere als gering. Um hier einen Beitrag zu leisten, bietet das Bonner Beratungsunternehmen Apeiron für interessierte Leser mit Hang zum philosophischen Denken in diesem Zusammenhang einen neuen Service an. Unter dem Titel „Philosophiemonatsbrief" lässt sich kostenfrei eine monatliche Publikation zu philosophischen Themen auf der Homepage des Anbieters downloaden oder via Email abonnieren. Behandelt wird jeweils ein klassisches philosophisches Thema anhand aktueller Diskussionen aus Politik und Gesellschaft. Abgerundet wird die Publikation mit einem Literaturtipp.

Im Philosophiebrief des Monats Februar liegt der thematische Schwerpunkt auf Fragen, die den Menschen im Zusammenhang seiner Rolle als Bürger betreffen. Ein Unmaß neuer Gesetzesvorlagen und Verordnungen zu den unterschiedlichsten Inhalten steht an, und doch sind es vor allem Fragen der sozialstaatlichen Versorgung, die für die öffentliche Diskussion im Zentrum stehen. Der Philosophiemonatsbrief nimmt hier exemplarisch zwei heraus und betrachtet sie aus philosophischer Perspektive genauer. Vorweg finden sich einige grundsätzliche Gedanken zu Funktion und Grenzen eines Staates an sich, vor deren Hintergrund sich leichter weiter denken lässt.

Der Philosophiemonatsbrief ist abrufbar unter http://www.philosophieberatung.de/Philosophiebrief_02-06.pdf


Veröffentlicht von: Renate Miethner
Web: http://www.philosophieberatung.de/
Kontakt: e-mail


Über den Autor:
Apeiron Philosophieberatung, 2005 gegründet von der Bonner Philosophin Renate Miethner, ist ein dezidiert philosophisch ausgerichtetes Beratungsunternehmen. Renate Miethner studierte Philosophie an der Rheinischen Friedrich-Wilhems-Universität Bonn und arbeitete ausführlich über Kant und die erkenntnistheoretischen Ansätze des deutschen Idealismus.
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