Die Salze des Dr. SchüsslerKategorie: Gesundheit Artikel veröffentlicht von: Gustav Graeber
Die Schüsslersalze sind in der Homoäpathie sehr bekannt, da sie in der Therapie auf die physisc - chemischen Vorgänge, die sich im menschlichen Körper vollziehen, eingehen. Schüssler weist aber darauf hin, dass es kein homoäpathisches Heilverfahren ist. Bei der Entwicklung des Heilverfahrens wurde er stark durch Virchow beeinflußt, der bei seinen Untersuchungen feststellte, dass die Entstehung einer Krankheit auf die Tätigkeit der Zellen zurückzuführen ist, dabei ist die Tätigkeit der Zellen vom Gehalt anorganischer Salze abhängig. Dieser wechselseitige Einfluß macht sich im Wohlbefinden des Menschen bemerkbar.
Diese Erkenntnis war der nächste Schritt zum Ausbau seiner biochemischen Therapie. Er stellt dabei 12 Mineralsalze in den Vordergrund dieser Therapie, auf die er alles aufbaut. Sie befinden sich im Blut und in den Geweben des mensclichen Körpers.
Diese Mineralsalze sind Calcium, Ferrum, Kalium, Magnesium, Natrium und Silicea, wobei er später das Calcium sulfuricum aus seiner Therapie strich. Nach seinem Ableben wurde es wieder in die Therapie aufgenommen und zählt heute zu den gebräuchlichsten Mitteln in der Biochemie.
Hauptsächlich werden auch die 11 Mineralstoffe, die Schüssler bis zuletzt in seiner Therapie verwendete,zur äußerlichen Anwendung als Salben verwendet. Dabei ergeben sich vielseitige Anwendungsgebiete.
Bei der Herstellung der Präparate hielt er sich bis zuletzt an die homoäpathischen Herstellunstechniken, obwohl er sich nach eigenen Angaben immer mehr von der Homoäpathie entfernte.
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